Feedback zum Weapon Progression
Der aktuelle Waffen-Fortschritt in Battlefield 6 fühlt sich mehr wie eine mühsame Pflichtaufgabe an als nach einem unterhaltsamen Spielerlebnis. Es ist unglaublich frustrierend, ein Match mit 40–50 Kills zu beenden, nur um festzustellen, dass entweder gar keine Aufsätze freigeschaltet wurden oder im besten Fall nur ein einziges Visier; man hat das Gefühl, seine Zeit zu verschwenden. In BF6 benötigt man für die vollständige Ausstattung einer Waffe übertriebene 1.000–1.500 Kills, während diese Zahl in Battlefield 2042 bei viel angemesseneren 340–360 Kills lag. In 2042 fühlten sich 30–40 Kills belohnend an, da man sah, wie 4–5 Aufsätze gleichzeitig freigeschaltet wurden – das vermittelte ein Erfolgserlebnis, das zum Weiterspielen motivierte.
Das aktuelle System in BF6 ist nicht belohnend, sondern fühlt sich wie eine Bestrafung an. Stundenlang zu spielen, ohne spürbare Fortschritte zu machen, ist der Hauptgrund, warum ich mich vom Spiel distanziere und die Motivation verliere. Selbst ‚Double XP‘-Events lösen dieses Problem nicht; sie machen den zugrunde liegenden ‚Grind‘ nur noch deutlicher. Des Weiteren sollte der Fortschritt auch gegen Bots möglich sein, insbesondere innerhalb der Portal-Custom-Experiences. Wenn ich beim Spielen mit Freunden in Custom-Matches keine Aufsätze freischalten kann, schwindet der Anreiz, Portal überhaupt zu nutzen. Ich empfehle dringend, die Kill-Anforderungen wieder auf den Bereich von 340–360 Kills (wie in BF2042) zu senken und sicherzustellen, dass die in Custom-Experiences investierte Zeit gleichermaßen belohnt wird. Ein Spiel zu spielen sollte Spaß machen und erfüllend sein und sich nicht wie ein Zweitjob anfühlen.