Feedback zur Waffenbalance und Gadget-Balance in Battlefield 6
Feedback zur Waffenbalance und Gadget-Balance in Battlefield 6 Auch bei diesem Beitrag gehe ich ehrlich gesagt davon aus, dass er von EA/DICE möglicherweise nicht wahrgenommen wird. Trotzdem möchte ich es versuchen und meine Kritik an der aktuellen Waffen- und Gadget-Balance in Battlefield 6 äußern. Vielleicht lesen die Verantwortlichen diesen Beitrag ja doch. Außerdem hoffe ich, dass sich andere Spielerinnen und Spieler anschließen, ihre eigenen Erfahrungen teilen und weitere Punkte ergänzen. Mir ist bewusst, dass ich nicht jede einzelne Waffe und jedes Gadget aufführen kann, da das den Rahmen dieses Beitrags deutlich sprengen würde. Deshalb möchte ich mich auf einige Beispiele konzentrieren, bei denen ich aktuell den größten Handlungsbedarf sehe. Mein grundlegendes Problem ist, dass sich die Waffen- und Gadget-Balance derzeit teilweise sehr unausgewogen anfühlt. Bestimmte Waffen sind in Kombination mit den richtigen Aufsätzen so effektiv, dass andere Waffen kaum noch konkurrenzfähig erscheinen. Dadurch entsteht zunehmend das Gefühl, dass nicht unbedingt das bessere Aim, die bessere Positionierung oder das bessere taktische Vorgehen über einen Zweikampf entscheiden, sondern vielmehr die Wahl der aktuell stärksten Waffe. Natürlich wird es in Battlefield immer Waffen geben, die sich je nach Situation besser oder schlechter eignen. Das ist völlig normal und gehört zu einem solchen Spiel dazu. Allerdings sollte es nicht so weit kommen, dass einzelne Waffen in mehreren Situationen gleichzeitig dominieren und dadurch einen erheblichen Vorteil gegenüber einem Großteil des restlichen Waffenarsenals bieten. Im Folgenden möchte ich genauer erklären, welche Waffen und Gadgets mir besonders negativ auffallen und warum ich mir hier Anpassungen wünsche. 1. M4A1 – Karabiner Die M4A1 ist für mich aktuell eine der Waffen, bei denen die Balance dringend überprüft werden sollte. Meiner Erfahrung nach lässt sich diese Waffe extrem leicht kontrollieren und ermöglicht es, Gegner auf unterschiedlichen Distanzen sehr schnell und zuverlässig auszuschalten. Besonders in Verbindung mit bestimmten Aufsätzen, die den Rückstoß weiter reduzieren und die Präzision verbessern, wirkt die M4A1 meiner Meinung nach zu stark. Hinzu kommt die hohe Feuerrate von 900 Schuss pro Minute. In Verbindung mit der guten Kontrolle und der hohen Präzision entsteht dadurch eine Kombination, die in vielen Gefechtssituationen nur schwer zu kontern ist. Das Problem ist für mich nicht, dass die M4A1 grundsätzlich eine starke Waffe ist. Vielmehr geht es darum, dass sie durch ihre Kombination aus Feuerrate, Präzision und einfacher Handhabung zu viele Vorteile gleichzeitig bietet. Mein Verbesserungsvorschlag: Die Balance der verfügbaren Aufsätze sollte überprüft werden, insbesondere bei Kombinationen, die den Rückstoß übermäßig stark reduzieren. Die Präzision beziehungsweise die Rückstoßkontrolle sollte auf größere Distanzen etwas stärker abfallen. Falls die Waffe danach weiterhin überdurchschnittlich leistungsfähig ist, sollte auch die Feuerrate beziehungsweise die Zeit bis zum Abschuss überprüft werden. Die M4A1 muss meiner Meinung nach angepasst werden. Dabei sollte sie natürlich weiterhin eine brauchbare und konkurrenzfähige Waffe bleiben. Ziel sollte es sein, ihre übermäßigen Vorteile zu reduzieren, anstatt sie komplett unbrauchbar zu machen. 2. NVO-228E – Sturmgewehr Auch die NVO-228E empfinde ich in ihrer aktuellen Form als zu stark, insbesondere wenn sie mit den richtigen Aufsätzen gespielt wird. Was mir besonders auffällt, ist ihre Effektivität auf größere Distanzen. Im Burst-Modus lässt sich die Waffe meiner Erfahrung nach so präzise einsetzen, dass sie sich auf Entfernung teilweise eher wie ein Präzisionsgewehr als wie ein gewöhnliches Sturmgewehr anfühlt. Natürlich sollte ein Sturmgewehr auch auf mittlere und größere Entfernungen noch effektiv sein können. Allerdings sollte dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Reichweite, Präzision, Feuerrate und Rückstoßkontrolle bestehen. Wenn eine Waffe auf kurze und mittlere Distanzen bereits sehr leistungsfähig ist und gleichzeitig auf größere Entfernungen eine derart hohe Präzision bietet, stellt sich für mich die Frage, welche Nachteile sie im Vergleich zu anderen Waffen eigentlich noch hat. Gerade im Burst-Modus sollte die Waffe nicht so einfach und zuverlässig auf große Distanzen eingesetzt werden können, dass andere Waffentypen ihren eigentlichen Vorteil verlieren. Mein Verbesserungsvorschlag: Die Präzision des Burst-Modus auf größere Entfernungen sollte überprüft werden. Die Rückstoßkontrolle und die Streuung bei wiederholten Feuerstößen sollten gegebenenfalls angepasst werden. Die Effektivität auf große Distanzen sollte stärker von der Entfernung und der richtigen Schusskontrolle abhängen. Auch bei der NVO-228E wünsche ich mir eine gezielte Anpassung. Sie soll weiterhin ihre Stärken haben, aber nicht gleichzeitig in so vielen Bereichen anderen Waffen überlegen sein. 3. M87A1 – Pump-Action-Schrotflinte Bei der M87A1 sehe ich ebenfalls deutlichen Handlungsbedarf. Mir ist bewusst, dass eine Pump-Action-Schrotflinte im Nahkampf enormen Schaden verursachen sollte. Genau darin liegt schließlich ihre Stärke. Allerdings habe ich aktuell das Gefühl, dass die M87A1 nicht nur im unmittelbaren Nahkampf, sondern teilweise auch auf Entfernungen zu effektiv ist, auf denen eine derartige Waffe meiner Meinung nach bereits deutlich an Wirkung verlieren sollte. Ich spiele die Pump-Action-Schrotflinte momentan selbst, um ein besseres Gefühl für ihre tatsächliche Stärke zu bekommen. Dabei fällt mir auf, wie schnell sich Gegner teilweise ausschalten lassen, obwohl zwischen mir und dem Ziel bereits mehrere Meter liegen. Besonders kritisch sehe ich dabei die Kombination aus hoher Schadenswirkung, der Möglichkeit eines sofortigen Abschusses und der teilweise überraschend guten Effektivität auf größere Entfernungen. Auch die Schadensverteilung bei Treffern im Kopfbereich sollte meiner Meinung nach genauer überprüft werden. Kopftreffer dürfen selbstverständlich belohnt werden. Allerdings sollte das gesamte Schadensmodell weiterhin zu einer fairen Balance beitragen und nicht dazu führen, dass die Waffe auch außerhalb ihres eigentlichen Einsatzbereichs übermäßig effektiv ist. Mein Verbesserungsvorschlag: Die Schadensabnahme mit zunehmender Entfernung sollte überprüft und gegebenenfalls verstärkt werden. Die effektive Reichweite für einen sofortigen Abschuss sollte genauer abgestimmt werden. Die Verteilung des Schadens bei Kopf- und Körpertreffern sollte überprüft werden. Die Waffe sollte im unmittelbaren Nahkampf weiterhin gefährlich bleiben, auf größere Distanzen aber spürbar an Wirkung verlieren. Mir geht es ausdrücklich nicht darum, Schrotflinten grundsätzlich schwächer zu machen. Sie sollen ihre Berechtigung im Spiel behalten. Allerdings sollte eine Pump-Action-Schrotflinte nicht auf Entfernungen dominieren, auf denen andere Waffen aufgrund ihrer Bauart eigentlich einen klaren Vorteil haben sollten. 4. M1014 – Halbautomatische Schrotflinte Bei der M1014 sehe ich ähnliche Probleme wie bei der M87A1, auch wenn sich beide Waffen unterschiedlich spielen. Die M1014 ist im Nahkampf extrem gefährlich. Durch ihre halbautomatische Funktionsweise kann sie mehrere Schüsse schnell hintereinander abgeben, wodurch Gegner innerhalb kürzester Zeit ausgeschaltet werden können. Dass eine halbautomatische Schrotflinte im Nahkampf eine hohe Durchschlagskraft besitzt, ist grundsätzlich nachvollziehbar. Problematisch wird es meiner Meinung nach dann, wenn die Kombination aus hoher Schadenswirkung und schneller Schussfolge kaum noch Möglichkeiten lässt, auf einen Angriff zu reagieren. Auf größere Entfernungen ist die M1014 zwar weniger effektiv. Das ist auch richtig so. Im Nahkampf empfinde ich ihre Stärke jedoch als zu hoch, insbesondere wenn man gegen Spieler antritt, die die Waffe konsequent ausnutzen. Mein Verbesserungsvorschlag: Die Schadenswirkung im Nahkampf sollte überprüft werden. Die Anzahl der Treffer, die für einen Abschuss erforderlich sind, sollte in Abhängigkeit von der Entfernung genauer abgestimmt werden. Falls erforderlich, sollte auch die Balance zwischen Schussfolge und Schadenswirkung angepasst werden. Die M1014 muss nicht komplett verändert werden. Eine gezielte Anpassung ihrer Schadenswirkung könnte bereits ausreichen, um sie fairer zu gestalten und gleichzeitig ihren Charakter als halbautomatische Schrotflinte zu erhalten. 5. AP-Mine – Antipersonenmine Bei der AP-Mine sehe ich eines der größten Probleme im Bereich der Gadgets. Meiner Meinung nach ist sie aktuell zu stark, insbesondere was ihre effektive Reichweite und ihre Schadenswirkung betrifft. Es kommt mir teilweise so vor, als würde ich bereits in ausreichendem Abstand an einer Mine vorbeilaufen und trotzdem sofort getötet werden. Das ist für mich nur schwer nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass eine auf vergleichbarer Entfernung explodierende Granate unter Umständen lediglich einen Teil der Lebenspunkte abzieht. Mir ist bewusst, dass Minen als defensive Gadgets gedacht sind. Sie sollen Wege absichern, Gegner überraschen und unaufmerksame Spieler bestrafen. Das ist ein sinnvoller Bestandteil des Battlefield-Gameplays. Allerdings sollte eine Mine nicht den Eindruck vermitteln, dass ein Gegner praktisch keine Chance hat, einen Angriff zu überleben, obwohl er sich nicht einmal direkt auf ihr befindet. Hinzu kommt, dass die Minen meiner Meinung nach teilweise zu spät erkannt werden. Wenn die Sichtbarkeit nicht ausreicht und gleichzeitig der Wirkungsradius sehr groß ist, wird es schwierig, angemessen auf die Gefahr zu reagieren. Dadurch entsteht eine Situation, in der man nicht unbedingt für einen taktischen Fehler bestraft wird, sondern teilweise das Gefühl hat, einer kaum erkennbaren Gefahrenzone zum Opfer zu fallen. Mein Verbesserungsvorschlag: Der effektive Wirkungsradius sollte überprüft und gegebenenfalls reduziert werden. Die Schadenswirkung sollte stärker von der tatsächlichen Entfernung zur Explosion abhängen. Die Sichtbarkeit der Minen sollte verbessert werden, damit aufmerksame Spieler sie rechtzeitig erkennen können. Die Verteilung des Explosionsschadens sollte nachvollziehbarer und konsistenter gestaltet werden. Die AP-Mine sollte dringend überarbeitet werden. Sie darf weiterhin ein gefährliches defensives Gadget sein, sollte aber fairere Möglichkeiten zur Erkennung und zum Überleben bieten. Gerade bei explosiven Gadgets ist es wichtig, dass ihre Wirkung nachvollziehbar bleibt und Spieler nicht das Gefühl bekommen, unabhängig von ihrer Positionierung sofort ausgeschaltet zu werden. 6. Lasermarkierer Auch beim Lasermarkierer bin ich mit der aktuellen Umsetzung nicht zufrieden. Die letzten Änderungen haben meiner Meinung nach dazu geführt, dass der Lasermarkierer deutlich an Nutzen verloren hat. Im aktuellen Zustand stellt sich für mich zunehmend die Frage, warum man dieses Gadget überhaupt noch verwenden sollte. Das Problem ist insbesondere, dass die Markierung nach meinem Eindruck bereits nach wenigen Sekunden wieder verschwindet. Dadurch bleibt häufig kaum genügend Zeit, damit das eigene Team die Markierung sinnvoll nutzen und entsprechend reagieren kann. Ein Gadget, dessen Aufgabe darin besteht, Ziele zu markieren und dadurch die Zusammenarbeit im Team zu verbessern, sollte einen tatsächlichen taktischen Mehrwert bieten. Wenn eine Markierung jedoch fast unmittelbar wieder verschwindet, wird die Verwendung unnötig erschwert. Der Nutzen steht dann für mich nicht mehr in einem sinnvollen Verhältnis zum Aufwand, der mit dem Markieren eines Ziels verbunden ist. Gerade in einem Battlefield-Spiel, in dem Teamplay, Aufklärung und die Koordination verschiedener Klassen eine wichtige Rolle spielen sollten, empfinde ich diese Entwicklung als problematisch. Mein Verbesserungsvorschlag: Die letzten Änderungen sollten erneut überprüft werden. Die Dauer der Markierungen sollte wieder erhöht werden. Der Lasermarkierer sollte seinem eigentlichen Zweck entsprechend zuverlässig einsetzbar sein. Die Balance sollte so gestaltet werden, dass das Gadget einen echten taktischen Vorteil bietet, ohne dabei übermäßig stark zu werden. Ich wünsche mir, dass die vorherige Funktionsweise zumindest teilweise wiederhergestellt wird, sofern sich dadurch ein besseres Gleichgewicht zwischen Nutzen und Spielbalance erreichen lässt. Ein Aufklärungsgadget sollte sich lohnen und die Zusammenarbeit im Team fördern, anstatt sich im aktuellen Zustand beinahe nutzlos anzufühlen. 7. Allgemeine Kritik an der Waffenbalance Die genannten Beispiele zeigen meiner Meinung nach ein grundlegendes Problem: Die Waffenbalance muss insgesamt noch einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Aktuell habe ich bei bestimmten Begegnungen das Gefühl, dass ich gegen Spieler mit einzelnen besonders leistungsfähigen Waffen kaum eine realistische Chance habe. Natürlich spielen Faktoren wie Aim, Reaktionszeit, Positionierung, Bewegung und Spielverständnis eine wichtige Rolle. Niemand sollte erwarten, jeden Zweikampf zu gewinnen. Allerdings sollte es nicht so sein, dass einzelne Waffen durch ihre Kombination aus Schadenswirkung, Feuerrate, Präzision und Rückstoßkontrolle einen derart großen Vorteil bieten, dass sich andere Waffen im direkten Vergleich kaum noch lohnen. Besonders problematisch finde ich, wenn Waffen durch bestimmte Aufsatzkombinationen so stark verbessert werden können, dass ihre ursprünglichen Schwächen kaum noch ins Gewicht fallen. Aufsätze sollten es ermöglichen, eine Waffe an den eigenen Spielstil anzupassen. Sie sollten aber nicht dazu führen, dass einzelne Waffen nahezu alle relevanten Vorteile gleichzeitig besitzen und ihre Nachteile praktisch verschwinden. Meiner Meinung nach sollte DICE deshalb nicht nur einzelne Waffenwerte isoliert betrachten, sondern auch untersuchen, wie stark bestimmte Aufsätze in Kombination miteinander wirken. Dabei sollte insbesondere berücksichtigt werden: Wie schnell kann eine Waffe einen Gegner auf unterschiedlichen Distanzen ausschalten? Wie einfach lässt sie sich kontrollieren? Wie stark verbessern bestimmte Aufsätze die Präzision und den Rückstoß? Wie effektiv ist die Waffe im Vergleich zu anderen Waffen derselben Kategorie? Besitzt sie ausreichend erkennbare Schwächen, die von anderen Waffen ausgenutzt werden können? Wie stark beeinflusst die Waffe die tatsächlichen Gefechte und die Auswahl anderer Waffen? Ziel sollte nicht sein, jede Waffe gleich stark zu machen. Vielmehr sollte jede Waffe ihre eigene Berechtigung und ihren jeweiligen Einsatzbereich haben. Ein Karabiner sollte beispielsweise andere Stärken und Schwächen besitzen als ein Sturmgewehr. Ebenso sollte eine Schrotflinte im Nahkampf gefährlich sein, während andere Waffen auf mittlere oder größere Distanzen ihre Vorteile ausspielen können. Wenn diese Unterschiede nicht deutlich genug zum Tragen kommen, leidet langfristig die Vielfalt des Gameplays. 8. SCW-10 und L85A3 – Wie wirken sich die angekündigten Änderungen aus? Ich bin außerdem gespannt, welche Auswirkungen die Änderungen an der SCW-10 und der L85A3 tatsächlich haben werden. Auch bei diesen Waffen sehe ich Probleme mit ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit. Deshalb hoffe ich, dass die kommenden Anpassungen nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern sich auch im tatsächlichen Spiel positiv bemerkbar machen. Entscheidend ist für mich, ob die Änderungen zu einer ausgewogeneren Waffenvielfalt führen oder ob lediglich einzelne Waffen durch andere ersetzt werden, die anschließend die neue dominante Wahl darstellen. Es bringt meiner Meinung nach wenig, wenn eine übermäßig starke Waffe abgeschwächt wird, während gleichzeitig andere Waffen weiterhin zu viele Vorteile besitzen. Deshalb wünsche ich mir, dass DICE die Statistiken und das tatsächliche Spielverhalten nach den Updates genau beobachtet und bei Bedarf weitere Anpassungen vornimmt. Eine gute Waffenbalance entsteht nicht durch ein einzelnes Update, sondern durch kontinuierliche Verbesserungen auf Grundlage von Spieldaten und nachvollziehbarem Feedback aus der Community. 9. Mein abschließendes Fazit und meine Bitte an DICE Mir ist bewusst, dass die Waffenbalance in einem Spiel wie Battlefield eine Herausforderung ist. Es gibt unterschiedliche Spielmodi, Karten, Entfernungen, Spielstile und Situationen, die bei jeder Anpassung berücksichtigt werden müssen. Trotzdem sollte es das Ziel sein, ein möglichst faires und abwechslungsreiches Spielerlebnis zu schaffen. Ich möchte nicht, dass sämtliche starken Waffen abgeschwächt werden oder dass jede Waffe exakt gleich funktioniert. Ich möchte vielmehr, dass sich die verschiedenen Waffen und Gadgets sinnvoll voneinander unterscheiden und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen besitzen. Aktuell wünsche ich mir vor allem folgende Verbesserungen: Eine erneute Überprüfung der M4A1, insbesondere ihrer Feuerrate, Rückstoßkontrolle und Aufsatzkombinationen. Eine Anpassung der NVO-228E, vor allem hinsichtlich ihrer Präzision und Effektivität auf größere Distanzen. Eine genauere Abstimmung der Schadenswirkung und effektiven Reichweite der M87A1. Eine Überprüfung der Nahkampfleistung der M1014. Eine Überarbeitung der AP-Mine hinsichtlich Wirkungsradius, Schadensverteilung und Sichtbarkeit. Eine Verbesserung des Lasermarkierers, damit er wieder einen sinnvollen taktischen Nutzen bietet. Eine kontinuierliche Überprüfung weiterer leistungsstarker Waffen, insbesondere der SCW-10 und der L85A3. Eine umfassendere Analyse der Waffenbalance, einschließlich der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Aufsätzen. Ich hoffe, dass EA/DICE dieses Feedback und die Erfahrungen der Community ernst nimmt. Gerade bei einem Spiel wie Battlefield 6 sollte es im Interesse der Entwickler liegen, langfristig eine gesunde Waffenvielfalt zu ermöglichen, anstatt dass sich die Spielerschaft auf wenige besonders starke Waffen konzentriert. Wie seht ihr das? Welche Waffen oder Gadgets empfindet ihr aktuell als zu stark oder zu schwach? Welche Anpassungen würdet ihr euch wünschen? Und wie beurteilt ihr die bisherigen Änderungen an der Waffenbalance? Ich würde mich freuen, wenn sich weitere Spieler an der Diskussion beteiligen und ihre eigenen Erfahrungen teilen. Je mehr konstruktives Feedback zusammenkommt, desto besser lässt sich hoffentlich vermitteln, an welchen Stellen tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Vielleicht wird dieser Beitrag ja doch von EA/DICE wahrgenommen und trägt dazu bei, dass sich die Waffen- und Gadget-Balance in Battlefield 6 langfristig verbessert.Fazit/Kritik und Feedback zu Battlefield 6 nach einem Jahr!
Fazit und Feedback zu Battlefield 6 nach einem Jahr! Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin bei Battlefield 6 so zwiegespalten wie bei kaum einem anderen Spiel – einmal abgesehen von einigen anderen Shootern, deren Namen ich an dieser Stelle lieber nicht erwähne. Trotzdem muss ich ganz klar sagen: Nach einem Jahr Battlefield 6 bin ich mittlerweile mehr enttäuscht als begeistert. Ich spiele Battlefield bereits seit vielen Jahren und würde mich definitiv als erfahrenen Battlefield-Spieler bezeichnen. Genau deshalb fällt mir die aktuelle Entwicklung besonders schwer. Nach einem Jahr Spielzeit fühlt es sich für mich teilweise immer noch so an, als wären wir die Beta-Tester von Battlefield 6. Die Anzahl an Fehlern, Bugs und Problemen ist meiner Meinung nach einfach viel zu hoch. Selbst Cyberpunk 2077 hatte in seinen problematischsten Zeiten nicht weniger Baustellen – und das will wirklich etwas heißen. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass die Entwickler weiterhin versuchen, die richtige Balance zwischen den unterschiedlichen Spielertypen zu finden. Aber nach einem Jahr sollte man meiner Meinung nach deutlich weiter sein. Besonders beim Thema Matchmaking sehe ich nach wie vor große Probleme. Auch einige Maps haben Bugs, die von Spielern gezielt ausgenutzt werden können. Das Ausrüstungsmenü ist teilweise extrem fehleranfällig, die Waffenbalance ist meiner Meinung nach katastrophal und insbesondere die Pumpguns sind viel zu stark. Dazu kommen bestimmte Waffenaufsätze und META-Kombinationen, die meiner Meinung nach deutlich zu stark beziehungsweise zu überladen sind. Das Matchmaking Kommen wir zum wahrscheinlich größten Kritikpunkt: dem Matchmaking. Anfangs war ich sehr skeptisch, ob EA tatsächlich komplett auf SBMM verzichtet. Mittlerweile weiß ich, dass das System anders funktioniert. Das derzeitige sogenannte Balance-System empfinde ich allerdings teilweise als noch problematischer. Ich weiß, dass das System grundsätzlich darauf ausgelegt ist, möglichst gleich starke Spieler miteinander in eine Lobby zu bringen. Auf dem Papier klingt das natürlich sinnvoll. Das Problem ist meiner Meinung nach jedoch, dass dieses System von manchen Spielern gnadenlos ausgenutzt werden kann. Und ich glaube, hier spreche ich vielen Spielern aus der Seele: Ich möchte wieder gemischte Lobbys wie früher. Es geht mir dabei ausdrücklich nicht um eine Skill-Issue oder darum, dass ich nicht verlieren kann. Ganz im Gegenteil. Natürlich möchte ich auch gegen gute Spieler antreten. Das Problem ist vielmehr das fehlende Erfolgserlebnis. Man erlebt teilweise eine Runde, in der man komplett auseinander genommen wird. Danach landet man plötzlich in einer Lobby, in der man selbst alles dominiert. Anschließend geht das Ganze wieder von vorne los. Dadurch entsteht für mich irgendwann nicht mehr das Gefühl, dass ich mich tatsächlich verbessere. Stattdessen fühlt es sich teilweise so an, als würde das System künstlich dafür sorgen, dass man nach einer schlechten Runde wieder eine bessere Lobby bekommt, damit man weiterspielt. Sorry, aber nicht mit mir. Ich möchte selbst merken, ob ich besser werde. Ich möchte anhand meiner Leistung erkennen können, dass sich mein Training und meine Spielzeit auszahlen. Was ist überhaupt positiv? Das Positive an Battlefield 6 ist für mich tatsächlich relativ schnell zusammengefasst: Das Spiel ist grundsätzlich einfach zu bedienen und zugänglich. Allerdings liegt das bei mir natürlich auch daran, dass ich Battlefield bereits seit vielen Jahren spiele. Die Einstellungen selbst empfinde ich hingegen ebenfalls nicht als besonders benutzerfreundlich. Viele Menüs und Optionen könnten deutlich übersichtlicher gestaltet sein. Ich denke allerdings, dass dieses Problem bereits hinreichend bekannt ist. Server und technische Probleme Was ich ebenfalls absolut nicht nachvollziehen kann: Nach gefühlt jedem kleineren Update sind die Server teilweise kaum spielbar. Fehlermeldungen, Verbindungsprobleme und teilweise sogar Bot-Lobbys gehören mittlerweile fast schon zum Standard nach Updates. Und dann gibt es noch ein weiteres Thema, das ich persönlich für sehr problematisch halte: VPN-Nutzung. Es kann meiner Meinung nach nicht der Anspruch eines fairen Multiplayer-Spiels sein, wenn Spieler beispielsweise aus Asien per VPN auf europäische Server zugreifen und anschließend mit einem Ping von teilweise über 149 ms spielen. Das sorgt nicht nur für ein schlechteres Spielerlebnis für die betreffende Person, sondern kann auch das gesamte Match negativ beeinflussen. Ähnliches gilt für Makros und andere Methoden, mit denen sich Spieler Vorteile verschaffen können. Hier wünsche ich mir deutlich konsequenteres Vorgehen seitens EA. Das Thema Beleidigungen und Support Ein weiteres Problem ist der Umgang mit toxischen Spielern. Man wird teilweise massiv beleidigt, meldet entsprechende Spieler – und bekommt anschließend die Rückmeldung, dass kein Verstoß festgestellt werden konnte. Ähm… okay. Gerade hier entsteht irgendwann der Eindruck, dass Meldungen kaum Konsequenzen haben. Auch der allgemeine Support überzeugt mich persönlich überhaupt nicht. Die teilweise massenhaft verschickten Standardantworten mit immer wieder demselben Inhalt vermitteln nicht gerade den Eindruck eines Supports, der sich tatsächlich mit den individuellen Problemen der Spieler auseinandersetzt. Und deshalb ziehe ich für mich Konsequenzen Bei all diesen Problemen wundert es mich ehrlich gesagt nicht, wenn Battlefield 6 innerhalb kürzester Zeit einen großen Teil seiner Spieler verliert. Ich persönlich werde jedenfalls kein Geld mehr für Battlefield 6 ausgeben. Keinen Battle Pass, keine Inhalte aus dem Shop und auch sonst nichts. Nicht, weil ich Battlefield nicht mag – ganz im Gegenteil. Ich liebe Battlefield seit vielen Jahren. Aber ich sehe es nicht mehr ein, meine Zeit und mein Geld in ein Spiel zu investieren, bei dem ich teilweise das Gefühl habe, in einer Endlosschleife zu stecken, ohne wirklich erkennen zu können, ob ich mich verbessere oder nicht. Mein Appell an EA und das Battlefield-Team Bitte hört endlich auf eure Spieler und geht die grundlegenden Probleme an. Kümmert euch konsequenter um: VPN-Nutzer auf falschen Serverregionen Makros und andere unfaire Vorteile Bugs und Exploits auf Maps die Waffenbalance übermäßig starke META-Kombinationen das aktuelle Matchmaking bzw. Balance-System die Serverstabilität nach Updates die Benutzerfreundlichkeit der Menüs und vor allem darum, Spielern wieder ein echtes Gefühl von Fortschritt zu geben. Denn eines muss ich ganz klar sagen: Battlefield 6 ist ein geiles Spiel – wenn diese Probleme nicht wären. Das Grundgerüst stimmt. Das Gameplay macht Spaß und Battlefield hat nach wie vor unglaublich viel Potenzial. Aber nach einem Jahr darf man meiner Meinung nach nicht mehr das Gefühl haben, sich in einer permanenten Beta zu befinden. Wenn EA diese Probleme nicht ernsthaft angeht, sehe ich für Battlefield 6 in den kommenden Monaten leider ziemlich schwarz. Ich hoffe wirklich, dass sich etwas ändert. Nicht nur für mich, sondern für die gesamte Battlefield-Community.203Views2likes7CommentsZeitüberschreitung - Lobby lädt nicht
Hallo zusammen, Beim Beitritt einer Lobby (egal ob Multiplayer oder Redsec) wird der Ladebildschirm der Map angezeigt aber nach ca. 30 Sekunden bricht die Verbindung mit Zeit Überschreitung ab (siehe Anhang) Router neu gestartet, PC ist mit Netzwerkkabel verbunden, Spiel komplett deinstalliert und über Steam neu installiert, Grafiktreiber neu installiert - Fehler tritt weiterhin auf habe das letzte Mal vor ca. 3 Monaten ohne Probleme gespielt Hat jemand noch einen Lösungsvorschlag für mich?hohe Latenz Hohe Ping SPIELER !
Hallo, könnt ihr mal etwas testen? Geht mal auf einen Portal-Server und wählt nicht EU. Geht auf einen Server, auf dem der Ping über 100 liegt! Dann spielt mal eine Runde und erzählt mal, wie es sich anfühlt. Und dann stellt euch die Frage, wie Spieler mit gelbem und rotem Ping das Spiel spielen können – auf EU-Servern!Probleme beim spielen auf offiziellen Servern
Hallo zusammen, Ich habe seit Release das Problem, dass ich nicht auf "offiziellen" Servern spielen kann. Bedeutet, ich joine über das Hauptmenü auf beispielsweise Eroberungsspiel und lande auf einem Server, bei dem das Spiel unspielbar wird. Dazu habe ich in den Einstellungen anzeigen lassen, dass bei Netzwerkproblemen der dazugehörige Balken eingeblendet wird (siehe Screenshot 1). Hier immer ganz klar zu erkennen, dass der "TN" Wert stark ansteigt, wovon ich ausgehen kann, dass dieser das Problem sein muss. Das Spiel wirkt dann als würde man es in Zeitlupe spielen. Gehe ich aber über "Server durchsuchen" und setze die Filter bei "Region" auf "Europa" und suche mir selbst einen Server, der durch ein Community Mitglied erstellt worden ist, kann ich stundenlang ohne jegliche Probleme spielen. (Screenshot 2 und 3) Hat irgendjemand eine Idee was das sein kann? Ich habe das bisher noch nie bei irgendeinem Spiel erlebt. Und das ist wohlbemerkt nicht der erste Battlefield Teil den ich spiele. Alle Treiber sind aktuell. (Screenshot 4)197Views0likes6CommentsWarum gibt es kein Input based Matchmaking
Wie es vielen vlt schon aufgefallen ist laufen fast alle Runden Eroberung Katastrophal .., Da hat 1 Team zum Schluss 600 oder mehr punkte als das andere Team und das spielen solcher Matches gleicht einer Hinrichtung. wäre es nicht einfach sinnvoll alle controller spieler in eine Lobby zu stecken und Mäusler nur gegen Mäusler spielen zu lassen... vlt noch besser... gyro vs Gyro, Analog vs Analog und Maus und Tastatur gegen Maus und Tastatur ob dann die lobby immer noch so unausgeglichen sind weiß der Täufel haber alle haben dann die gleichen Rahmenbedingung und es geht dann wirklich um Skill und Teamplay bzw diew Regeln des Spiels zu befolgenBattlefield 6 startet nicht nach Update
Hallo zusammen, habe seit einiger Zeit nicht mehr gespielt, wollte heute seit dem neuen Top-Gun Update wieder spielen, jedoch startet das Spiel nicht, es beendet sich immer wieder kurz nach dem Start. habe dann GraKa Update gemacht und diverse andere Lösungen wie Windows Sicherheit usw, ich kam immer einen Mini Schritt weiter, zwischendurch gab es den schwarzen “Bluescreen” siehe Bild, irgendwann hat es sogar den grünen Balken mit dem Start von Javelin AntiCheat durchbekommen, usw. Steam per Administrator zu starten schafft es noch ein Stückchen weiter, bis in den Startbildschirm, stoppt dann aber mit ner DirectX Fehlermeldung, siehe Bild. Habe alle Firmwares ebenfalls upgedatet, an der Hardware sollte es nicht liegen, denke die ist ausreichend: GraKa: Nvidia GeForce RTX 4090 OC CPU: Intel Core i9 14900K Motherboard: Asus ROG STRIX Z790-A Gaming WIFI II Netzteil: Asus ROG STRIX 1000W RAM: 64GB Corsair DDR5-5600 (2800 MHz) Speicher: 2 x Samsung V990 Pro (2TB) Bin kein Profi, nur End-User, daher für jeden Tip dankbar. Grüsse HolgerSolved97Views0likes3Comments