Ich verstehe den Frust absolut, gerade bei Squad Battles ist das extrem ärgerlich, weil ein Abbruch sofort Punkte kostet, obwohl man teilweise gar nichts dafür kann.
Trotzdem würde ich nicht automatisch alles nur EA zuschieben. Ja, EA hat genug Baustellen mit Menüs, Servern, Verbindungslogik und allgemeinen Bugs. Aber Verbindungsabbrüche können auch sehr gut vom eigenen Anschluss oder Provider kommen, selbst wenn andere Dienste scheinbar normal laufen.
Ich hatte zuletzt selbst eine Telekom-Störung mit mehreren kurzen DSL-Abbrüchen am Tag. In der FritzBox stand dann sinngemäß „DSL antwortet nicht“ bzw. die Verbindung wurde neu synchronisiert. Besonders auffällig war bei mir der Verdacht, dass es im Zusammenhang mit IPv6 bzw. der Erneuerung des IPv6-Präfixes stehen könnte. Seitdem ich IPv6 testweise deaktiviert habe, lief die Verbindung deutlich stabiler.
Deshalb würde ich jedem mit solchen Abbrüchen empfehlen: Nicht nur EA beschuldigen, sondern auch mal in der FritzBox bzw. im Router die Ereignisse prüfen. Gab es zum Zeitpunkt des Spielabbruchs einen DSL-Resync, PPPoE-Abbruch, IPv6-Präfixwechsel oder kurze Unterbrechungen? Wenn ja, kann EA das Match natürlich nicht sauber aufrechterhalten, auch wenn Squad Battles eigentlich gegen die KI läuft.
Testweise kann man auch mal IPv6 deaktivieren, den Router neu starten und ein paar Tage beobachten, ob die Abbrüche weiterhin auftreten. Wenn danach Ruhe ist, liegt der Verdacht eher beim Anschluss, Routing oder Provider und nicht ausschließlich bei EA.
Das nimmt EA nicht aus der Verantwortung, weil ein Spiel nach fast einem Jahr trotzdem stabiler laufen müsste. Aber bei echten Verbindungsabbrüchen lohnt es sich wirklich, auch Provider, Router, IPv6, Leitungssynchronisation und Paketverlust zu prüfen. Manchmal ist es eben nicht nur „EA Server schlecht“, sondern die Verbindung bricht lokal für ein paar Sekunden weg — und genau das reicht leider schon, damit die Punkte in Squad Battles weg sind. Ist mir auch passiert und muss das leider akzeptieren.