Ich begrüße euch alle herzlichst hier meinen Erzählungen zu folgen. Natürlich habe ich mir erst mal mal Gedanken gemacht in welcher Rubrik ich wohl besser aufgehoben sein werde.
Die Sims 4: Eigene Kreationen oder Die Sims 4: Geschichten & Videos
In meiner Heimat wo ich zu Hause bin, gibt es sicherlich interessante Architektur und Gebäude. Diese könnte ich euch mit Orts- und Hausführungen vorstellen. Ebenso die einzelnen Bewohner, welche so unterschiedlich erscheinen können wie andernorts auch. Natürlich könnte ich auch über deren Kleidungsstiel berichten und über manchen Fehlgriff mich auslassen. Doch denke ich meine Stärken liegen in einem andern Bereich. ;-)
So will ich mich hier als Erzählerin der Geschichten präsentieren. Doch was ist eine Erzählerin ohne Zuhörer und Leser? Gerne freue ich mich darüber ebenso Lebenszeichen von eurer Seite zu bekommen und möchte euch dazu ermutigen eure Kommentare hier zu lassen.
Gerade festgestellt, dass ich hier schon viel zulange nicht mehr hereingeschaut habe, ungefähr seit dem Hundenachwuchs bei den Grusels. ;) Die Die Elfen in deiner Weihnachtsmission sind ja knuffig, vor allem Mistletoe.
Grüzi! I ben dr Piper Jollypudding! Ond Pudding, ja den mog ich au. Wie? Was? Ihr verschteht mi net? Na, des ko net sei? I schwätz doch Laut gnug, oder? Na, die Lautstärke is es net? Jo, was denn dann? Mei komische Aussprach? Ko net sei? Do wo I herkomm , do schwätze se älle so. Ond do versteht mi au jeder. Ober I probier euch zslieb a bissele , hochgeschtochener schwätze. I will doch au dass Ihr mi verschtandet. Also… dr Weihnachtsmann, man nennt ihn au Santa Klaus… Dr hot en Ufftrag für mi ond Mistle ghobt. Was ganz Bsonders. Wir sollen a zerschtrittenes Liebespaar wieder zsammen bringe. Na, ob des klappt? Wegen mir scho, am beschte glei geschtern. Denn schtellt euch vor… I schlof als oinziger Mo im a Zimmer mit lauter Weibsleut.
Jo, net des mir des net gfalle dät…, aber….glei zwoi? Na des goht fei net. I ben a oständer Wichtel.
Was sollet denn nur de Leut von mir denka? Aber euch ka ich scho glei mal beruhige. A jeder hot sei eiges Bettle. Ond I schlof hinter ner Wand,…so nen Sichtschutz…Ihr verstandet mi do scho. Elles ganz oständig. Ansonste bi I a Diftele ond Schafferle.
A richtigs Käpsele.
Könnt mir ruhig zugucka, wie I die Weihnachtgschenkle baschtel.
So nebenher erzähl I euch, a bissele was:
((Sodele, ich könnt jetzt Pipers Dialekt hier einfach so weiter führen… wäre für mich kein Problem. Aber ich denke das wird für manche Leser hier dann doch vielleicht etwas zu anstrengend auf Dauer. Daher werde ich nun wieder ins gemäßigte schriftdeutsch zurück springen. Wer sich mit Pipers Dialekt anfreunden konnte, kann dies gern in seiner Vorstellung so weiter führen. Für all die andern… hoffe ich dass die Einleitung noch so halbwegs verständlich war.))
Piper erzählt weiter in seinem Dialekt, denn das „Hochgestochne Gschwätz“, wie er das nennt… das kann er nicht wirklich umsetzten.
Als Erstes als ich hier in diesem Haus ankam, checkte ich erst mal die Lage. Merry, einer von den zwei zerstrittenen Wichteln, machte auf mich einen friedlichen und ruhigen Eindruck.
Fast ein wenig zu friedlich. Denn ihr müsst wissen, ich bin ein Partygänger. Überall wo eine Tanzveranstaltung ist, da muss ich mitten drin dabei sein. Wehe, wenn nicht, dann muss es nochmals wiederholt werden. Ich nehme das Leben von der leichten Seite, mit viel Spaß und Humor. Freunde von mir kennen das schon und manch einer nennt mich tatsächlich deshalb einen großen Kindskopf (← anders Wort für kindisch beim erwachsenen). Ich bin nicht so ein Ursachenforscher bei Problemen. Lief was falsch, hab ich einen Fehler gemacht? Okay, dann entschuldige ich mich dafür, versuche den angerichteten Schaden schnellst möglichst zu begrenzen. Und falls letzteres nicht mehr möglich sein sollte… ok nicht unbedingt gut gelaufen … aber warum soll man nun darüber Tagelang reden und nach der Ursache des Fehler suchen? Meine Devise ist einfach weitermachen…, und ein wenig aufpassen, dass einem solch ein Fehler nicht mehr passiert. Doch dieses Wiederkauen der Problematik bis alles totgeredet ist … , nee das ist wirklich nichts meines. Mein Blick geht nach vorne in die Zukunft. Vergangenes sollte man ruhen lassen. Kommt eh nicht mehr zurück und meist kann man vieles auch rückwirkend nicht mehr ändern. Meine Freundin Mistle, denkt da ganz anders und stochert sehr gerne in der Vergangenheit herum, um sich das hier und jetzt zu erklären.
Manchmal wird mir das zu viel. Aber sie ist so. Zusammen haben wir den Auftrag, die beiden zerstrittenen ehemaligen Liebenden wieder zusammen zu bringen.
Ich werde es mit viel Spaß versuchen. Den zusammen lachen verbindet und lässt das Leid, die Wut und den Groll vergessen. Aber zuerst werde ich erst mal ein paar andere Dinge hier in Ordnung bringen.
Mistle hat versucht, die beiden an den Vogelbaum zu locken. Sie hoffte darauf, dass sich die beiden dort endlich aussprechen.
Doch ich hab sie beobachtet. Sie hatten keinen Spaß an einer Aussprach, wo ein jeder sich an die Vergangenheit erinnert. Eine Vergangenheit wo irgendwann so einiges schief gelaufen ist. Ich sehe die jetzige Situation so: Merry und Pepper sind ein gärendes Mostfass mit reichlich viel Druck. Mistle gehört zu den neugierigen Wichteln und versucht das Fass, das gewaltig unter Druck steht zu öffnen. Und dann wundert sie sich, wenn es explodiert und ihr alles um die Ohren fliegt. Ja ein bisschen naiv und tollpatschig… so würde ich das nennen. Ich bin eher so, dass ich einen weiten Bogen um solche Fässer mache. Lieber noch ein weiteres Fass drum herum und den Deckel feste zunageln bis alles sich beruhigt hat. Patchy sieht das übrigens genauso wie ich.
Nur nichts provozieren. Trotzdem musste ich mir auch mein eigenes Bild von den beiden machen und abschätzen wie verfahren die Situation inzwischen ist?
So sprach ich Merry irgendwann tatsächlich mal direkt darauf an.
Etwas später bekam ich von beiden diese Antworten:
Na da kann selbst ich erst mal nichts machen. Also kümmere ich mich weiter um die Weihnachtsgeschenkeproduktion.
Mit Merry sprach ich über alles, nur nicht mehr über seine Beziehung zu Pepper. Ich hatte ja Augen im Kopf und sah ja wie die Dinge standen.
Mit den beiden war erst mal Schluss mit Lustig. Die würden sofort jede Party zum Kippen bringen.
Ich armer, armer Wichtel. Kein Spaß und kein zusammen tanzen …
Dabei vermisste ich solchen Spaß sehr.
Vielleicht würde Merry mich zum nächsten Tanzlokal begleiten, wenn schon hier kein zusammen Tanzen möglich ist?
Zuerst schien Merry davon begeistert zu sein… Aber dann tauchte Pepper wieder auf und seine Stimmung sank im Sturzflug.
Ich sah meine Partyabende davon fliegen. Etwas resigniert lehnte ich mich im Schaukelstuhl zurück. Laaaaannngweilig! Kein Wunder fliegen hier die Fetzen zwischen den beiden. So war wenigstens etwas hier los, wenn auch nicht das, was ich mir vorstellte. Mistle versuchte es wieder mit verdeckter Gesprächstherapie bei Peper. Aber die war scheinbar so froh, darüber, dass wenigstens ein Sim mit ihr versucht normal zu reden.
Ich für meinen Teil… würde viel lieber mit ihr eine Schneeballschlacht machen. Ja, das war wirklich lustig, als wir hier ankamen. Da dachte ich auch noch, dass wir schon bald das Problem gelöst haben werden. Aber ganz so leicht scheint es dann doch nicht zu sein. Ich selbst würde so gerne etwas Lustiges mit den beiden zusammen erleben. Ich bin immer noch der Meinung, dass dies klappen könnte, wenn sie sich nur drauf einlassen.
Auch Patchy fährt so eine ähnliche Schiene. Einfach gute Stimmung verbreiten… irgendwann werden es die beiden schon merken wie dumm ihre Streitereien sind.
Ganz ehrlich, wenn wir nicht von Santa Klaus diesen Auftrag hätten,… mir wäre es nun wirklich egal. Ich frag da auch nicht mehr nach. Das müssen die beiden ohne mich schaffen. Ich brauche dringend Spaß und mache mich zum Witzclown. Und meine Witze mögen alle hier und ganz besonders ich selbst.
Ich machte sogar noch Erinnerungsbilder von den beiden. Aber niemals zusammen auf einem Bild. Das hätte in Mord und Totschlag geendet.
Pepper scheint das Posieren richtig Spaß gemacht zu haben. Sie bedankte sich dafür mit einer Umarmung.
Wäre da in diesem Moment nicht mein großer Boss vorbei gelaufen…, ich wäre tatsächlich schwach geworden und hätte sie sofort in den nächsten Tanzclub geschleppt.
Ich will endlich wieder ausgelassen tanzen… egal mit wem.
Patchy erklärte ich das ich mir das viel leichter vorgestellt hatte. Mit solchen zwei Spaßbremsen zu leben… ich beneidete ihn nicht darum.
Mistle wühlte mit ihren Gesprächen schon wieder in längst vergangenem in Peppers Leben. Also so wird das nie was! Ich werde mit Mistle ein ernstes Wort reden müssen.
Aber nicht nur mit Pepper, sondern auch bei Merry bohrte sie unaufhaltsam weiter in seinen seelischen Abgründen.
„Mistle, lass das endlich sein! Damit erreichst du nichts!“ brülle ich in meinen Gedanken. Nun ja, stimmt so vielleicht doch nicht ganz.
Nachts, wenn ich noch wach in meinem Bett liege, höre ich Pepper in ihr Kissen schluchzen und weinen.
Es wird hier viel zu wenig gelacht und Spaß gehabt. Das muss sich bald ändern und wenn es das nicht tut, dann sorge ich dafür. Auch Mistle konnte bei dem geschluchzte nicht wirklich schlafen. Vielleicht hat sie bemerkt, dass sie nun wohl etwas übertrieben hatte. Auf jeden Fall stand sie auf, zog sich an und ging in den Garten.
Als Merry von seiner Arbeit zurück kehrte versuchte sie mit ihm darüber zu sprechen. Es ging ihr nach, dass Peper im Schlaf weint. Doch Merry interessierte das nicht. Er stieg demonstrativ vor Mistles Augen in sein Bett und legte sich schlafen.
Dreimal dürft ihr nun raten zu wem dann Mistle kam?
War ja wohl klar. Zu mir! Ich konnte nämlich auch nicht schlafen und nachdem Mistle das Zimmer verlassen hatte, wollte ich nicht allein bei der schluchzenden Pepper bleiben. Also kümmerte ich mich um die Schmutzwäsche.
Und Mistle fand mich da und heulte mir dann ebenso die Ohren voll. Ich sagte ihr darauf nur: „Ich habe keine Leichen in den Kellern von anderen gesucht!“
Mistle versprach in Zukunft sich in diesem Bezug etwas zurück zu halten. Nun lag es an mir, das ganze wieder etwas zu beruhigen. Denn durch die Dreckwäsche, die da beim Stöbern von Mistle zum Vorschein kam, war die Stimmung zwischen den beiden nun wieder so richtig aufgeheizt.
„Das hast mal wirklich klasse gemacht!“ schimpfte ich mit Mistle. Warum Santa mir so einen Tollpatsch zur Seite gestellt hat, frag ich mich immer wieder?
Ich versuchte mich nun dazwischen zu stellen, umso den Dampf heraus zu nehmen.
Dann begann ich mit Merry zu planen. Ich wollte unbedingt feiern und tanzen. Vielleicht lenkt ihn die Planung etwas ab von dem Streit mit Pepper. Mistle beschäftigt sich ausnahmsweise tatsächlich mit etwas Nützlichem. Sie strickte Weihnachtsgeschenke. Doch Mistle wäre nicht Mistle…wenn sie nicht schon bald wieder anfing, die Wichtelpsychologin heraus zu hängen.
Wir kämpfen mit verschiedenen Methoden. Doch eines muss man Mistle lassen. Sie kann wirklich gut zuhören.
Da ich abends noch nicht schlafen kann, gehe ich nochmals in den Garten. Diese Arbeit wirkt entspannend auf mich.
Später bespreche ich mich mit Merry, um an meiner Planung zum gemeinsamen Feiern weiter zu feilen.
Ich glaube, er hat auch Freude daran und es lenkt ihn tatsächlich etwas ab.
Natürlich dürfen da meine Hühnerwitze nicht fehlen. Ich glaube Merry gefallen diese.
Dann sind wieder Pflichtaufgaben im Haus fällig. Für einen wie mich kein Problem. Ich repariere alles. Der Toilettensitz bekommt eine Schnappvorrichtung ähnlich wie bei einer Mausefalle. Mal sehen, wer sich da noch drauf setzen mag?
Dann wird die Sauerei aufgewischt, welche diese kaputte Klospülung hier im Badezimmer verursacht hatte. Das mit der Schnappvorrichtung war übrigens ein Scherz. Ich selbst will mich ja auch noch ab und an da drauf setzen können. Und da soll mich bloß nix schnappen wollen.
Mit Merry bespreche ich mich nun weiter und hoffe er findet meine Pläne die ich hier umsetzen möchte auch so genial wie ich.
Merry meinte aber dann, dass wir hier nicht zum Vergnügen sind und Weihnachten immer näher rücken würde. Wir sollten uns mal den Baum ansehen, der schon bereit steht. Tatsächlich sind da auch mal alle dabei, ohne Gezanke und Gezeter. Alle sind sich einig, das wird am Weihnachten der schönste Baum werden.
Ich zwinkere Mistle zu und wir beide treten heimlich den Rückzug an. Doch kaum haben wir uns auf unsere Lieblingsplätze gesetzt wurde unser Verschwinden sofort bemerkt.
Nun ja,… war ein Versuch wert. Zumindest haben sich die beiden Streithähne das erste mal nicht gleich in die Haare bekommen.
Etwas ertappt schau ich aber trotzdem, als mich Pepper stellt. Ganz empört macht sie ihren Ärger Luft, dass wir sie so einfach stehen haben lassen. Aber sie kann dabei noch lachen. Das finde ich richtig gut. Selbst Merry schaut in diesem Moment wie gebannt auf seine EX. Vielleicht ist da doch noch nicht alles verloren?
Ich nutze die Gelegenheit, meine neusten Witze und lustigen Geschichten an den Mann zu bringen. Dieser Stimmungslevel muss gehalten werden oder gar noch etwas verbessert.
Merry scheint fasziniert von meinen Scherzfragen zu sein. „Wenn ein Yogalehrer seine Beine senkrecht nach oben streckt und dabei furzt, welche Yoga Figur stellt er da?“ „Eine Duftkerze.“
„Was steht auf dem Grabstein eines Mathematikers?“ „Damit hat er nicht gerechnet.“
„Warum können Geister so schlecht lügen?“ „Weil sie so leicht zu durchschauen sind.“
Noch einen? Merry winkt ab und Pepper hat inzwischen das entzückendste Lächeln im Gesicht.
Ich finde diesen Moment genau den richtigen Moment, um mich nun zu verziehen und die beiden allein mit sich zu lassen.
Doch dies war wohl ein Fehler…
Die beiden schrien sich an und beschimpften sich gegenseitig.
Krisensitzung! Ja wir hielten nun eine Krisensitzung ab.
Mistles Methode funktionierte nicht! Patchys versuche auch nicht…..! Und meine scheinen auch nicht der wahre Jakob zu sein. Dabei hatte ich das Gefühl, dass wir wirklich ganz nah dran waren. Ich glaube immer noch, wir waren schon mal auf dem richtigen Weg. Und was sind schon Fehlschläge? Wer hinfällt, kann auch wieder aufsehen, um weiterzugehen. Und ich hatte schon die nächste Idee. Eigentlich war es genau das, was ich mit Merry die ganz Zeit getuschelt hatte und nun endlich umsetzen wollte. Eine Saftparty im Herbstgarten. Endlich feiern und trinken bis zum Abwinken. Ein Saftfass wurde schnell gekauft….mit leckerer prickelnder Limonade.
Merry freute sich schon auf die Einweihung und auf den Saftstand den wir beide dort als Showeinlage miteinander machen wollten.
Alle freuten sich schon darauf. Ich musste nur noch das Fass anstechen.
Beim zweiten mal hat es dann endlich geklappt. Doch wo sind nun alle hin?
Mit Merry übten wir zusammen den Fassstand.
Doch irgendetwas lief hier verkehrt? Sollte nicht besser Merry von diesem Zeug hier trinken damit er endlich…etwas gechillter ist? Ich gab vor das es mir in den Rücken gefahren ist.
Doch war dies leider keine so gute Ausrede, denn Merry wollte sich so von mir dann auch nicht anheben lassen. Die Saftparty war somit gelaufen. Nur Mistle bediente sich fleißig an dem Blubberzeugs.
Auch das war irgendwie nicht so richtig gelaufen. Eigentlich hoffte ich das diese Brause von Merry und Pepper getrunken wird. Was hilft es uns, wenn wir berauscht von der Brause in kokette Stimmungen kommen? Und die beiden die diese viel nötiger bräuchten…. die trinken nichts.
Ich gab es auf. Alles was ich versuchte…. brachte nicht wirklich Erfolg. Und Mistle kam mit ihrer Taktik auch nicht wirklich weiter.
Selbst das asiatische Essen das ich bestellte…wurde in getrennten Zeiten zu sich genommen.
Aber ich wollte so langsam auch nicht mehr.
Selbst das Lama fand meine Witze doof. Vielleicht bin ich doch kein so guter Witze Erzähler, wie ich immer dachte?
Auch Patchy und Mistle versuchten es weiter. Es muss doch einen Weg geben die beiden wieder zu versöhnen?
Doch solche Szenen…zeigten uns dann auch wieder wo wir wirklich stehen.
Der eine geht zur Arbeit und der andere kommt von der Arbeit. Man beachte dabei das Minenspiel und die Gesichtsausdrücke.
So nebenbei erfuhren wir von den beiden, dass sie sich inzwischen als Single ganz wohl fühlen.
Ich brauchte frische Luft, nach diesem Bekenntnis von Pepper.
Wie sollen wir nur diese wieder davon überzeugen, dass wir sie als Pärchen sehen möchten? Mistle wollte aber zuerst noch Marry fragen, ob er das inzwischen auch so sieht? Noch hatten wir Hoffnung.
Aber wie zu erwarten war… antwortet uns Merry ebenfalls damit, dass er wirklich froh ist ein Single zu sein.
Nun war guter Rat teuer.
Haben wir versagt? Wie sollen wir das nur Santa erklären?
Die nächsten Tage liefen in gewohnter Weise ab.
Bis Patchy eines Nachmittags uns von den Gemüsemärkten erzählte.
Ein Wettbewerb…? Ja, da wollte ich unbedingt mitmachen. Und vielleicht kann man dort in dem Dorf auch ein wenig Tanzen?
Meine Wassermelone war zwar nicht die Größte… bekam aber trotzdem den 1 Platz im Wettbewerb.
Und Tanzen konnte man dort tatsächlich auch.
Unter meinen Preisen befanden sich so allerhand interessante Dinge, die uns bei unserem Vorhaben zu vermitteln vielleicht doch noch nützlich sein werden.
Oh! Ich liebe Piper und seinen Dialekt (was ist das für einer, übrigens? Bayern nicht, oder??) :D "...a Diftele ond Schafferle" ... das passt zu ihm. Und eine Frohnatur. :D Naja, dass Merry beim Baumschmücken Pepper so betrachtet, kann man ihm nicht verübeln, wenn sie da in sexy Nachtwäsche herumtanzt. Na, mit dem "Lieblichen Pilz" wird sich doch bestimmt was anstellen lassen ... ;)
"Julchens77;c-12663198" wrote: Oh! Ich liebe Piper und seinen Dialekt (was ist das für einer, übrigens? Bayern nicht, oder??) :D "...a Diftele ond Schafferle" ... das passt zu ihm. Und eine Frohnatur. :D
Des "le" am Ende verräts. ;) Wär er jetzt gut mit Mistle... dann wär sie vielleicht sein "Spätzle" und "Schätzle" Aber ich hab ihm einen Mischmasch-Dialekt verpasst... hauptsächlich ist es schwäbisch... ein paar Worte sind aus dem bayrischen entlehnt und der Gruß "Grüzi!" kommt tatsächlich aus dem schweizerischen. Ich wollte nicht "Grüüüß Gott!" nehmen, da manch ein Schwabe tatsächlich auf diesen Gruß mit der Antwort: "So weit komm I aber heut nemme!" reagiert. ?
Die Frohnatur, die er ist, würde aber besser ins Rheinland passen. :)
Piper ist also Dialekt mäßig schon ein bisschen Multikulti. ;)
Sieht wohl nicht gut aus für die beiden … Ist nicht mehr lang hin bis Weihnachten ??. Mistletoe und Piper haben sich ja was sehr Anstrengendes vorgenommen ?⚡?. Wird Santa ihnen nachsehen, wenn sie ihre Mission nicht erfolgreich abschließen ???? Wird es … die wohl schlimmste aller Fragen ? … Weihnachten dann etwa … keine Geschenke geben, wenn Santa sauer ist ????
Alkohol war wohl ... keine Lösung ??? ... Falls Mistletoe und / oder Piper aber wider Erwarten doch Glück ?? mit ihrer Mission haben sollten, kann sich Piper frohgemut auf die Schulter klopfen: Sodele, erfolgreich g‘schafft ?? …!
Eine Warnung noch zuletzt ?! Vorsicht … mit Pilz Omeletts ??. Man weiß nie, was nach dem Verzehr passiert ???? ...
Na also, ich kann euch sagen, ich war anfänglich ganz schön sauer, als mir Santa noch zwei weitere Wichtel hier ins Haus setzte, anstatt dafür zu sorgen, dass meine EX hier endlich verschwindet. Meine Freundin, die ich inzwischen hatte, hat sich auch wieder verdünnisiert und so war ich wieder ein Single, mit einem schönen Wichtelhaus und eine nervenden EX an der Backe. Aber bevor ich es vergesse mich hier vorzustellen, ich bin der Merry. Wie wär’s denn mit uns beiden – du süße Maus! Noch bin ich frei. ;) Aber nun zurück, was inzwischen geschehen ist.
So sauer wie ich auf Santas dumme Idee war, so gut finde ich sie jetzt im Nachhinein. Mit den beiden neuen Wichteln habe ich mich sehr schnell angefreundet. Sie machten tatsächlich das Leben mit meiner EX in dem Haus etwas erträglicher. Und zusätzliche Helfer in der Vorweihnachtszeit konnten wir immer gebrauchen. Piper und Mistle sind schon sehr in Ordnung und wurden bald zu meinen Freunden. Sicherlich lag das auch an mir, da ich ein sehr umgänglicher Wichtel bin. Und seit Piper diese ominösen Pilze hier angeschleppt hatte, welche er auf einem Wettbewerb gewonnen hatte, befasste ich mich das erste mal in meinem Leben mit Küchenarbeit. Dabei hasse ich das selber kochen müssen wie die Pest.
Ich bin eher der handwerkliche Wichtel. Doch irgendwie fand ich es auch schade, dass diese Pilze nun, dem Verderb geweiht sein sollen. Mein Freund Piper hatte nämlich vom kochen so viel Ahnung wie ich selbst. Nämlich gar keine! Und Mistle wollte ich nicht drum bitten, da sie letztens schon die Küche in Brandt gesetzt hatte. Ein wenig rang ich dann tatsächlich noch mit mir meine Ex zu fragen ob sie diese Pilze einkochen würde? Denn sie ist zugegeben eine ausgezeichnete Köchin. Aber das wäre ja gelacht. Dies würde ja einer Entschuldigung von meiner Seite aus gleich kommen. Also kam ich da aus dieser Geschichte nicht mehr raus. In die Hände gespuckt und ran an die verhasste Arbeit. Je eher ich da dran gehe, umso schneller ist sie erledigt. Anschließend harkte ich zur Entspannung dann das Laub um das Haus zusammen.
Dabei gingen mir so einige Gedanken durch den Kopf. Vielleicht waren daran Piper und Mistle mit ihren Fragen auch nicht ganz unschuldig? Doch ich überlegte tatsächlich wie es überhaupt so weit kommen konnte das ich mich mit Pepper so verworfen hatte? Denn eigentlich war sie ja eine gute Wichtelin. Wenn ich mich an die Anfänge unserer Beziehung erinnere, liebte ich sie sehr. Sie ist eine tolle Frau, kann gut kochen, ist Familienbewusst und sehr tierlieb. Wir ergänzten uns perfekt. Bis wir auf die Idee kamen, unsere Hütte zu vergrößern, weil wir auf Nachwuchs hofften. Ab da war dann der Wurm drin. Die Situation wurde immer verfahrener, bis zum heutigen Tag. Doch seit Piper und Mistle bei uns wohnen wurde ich nachdenklicher. Piper hat schon recht, als er letztens sagte, dass er keine Wichtelin kennen würde, die so gut kochen kann. Ich ehrlich gesagt auch nicht! Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Vielleicht ist da was dran? Vielleicht sollte ich es doch nochmals mit ihr versuchen? Verlieren kann ich da nichts mehr. Es muss doch einen Weg geben aus den gegenseitigen Vorwürfen in unseren Gesprächen wieder heraus zu kommen? Und Mistle meinte letztens zuckersüß zu mir, dass sie es eigentlich gar nicht verstehen kann, dass ich mit Pepper so zerstritten bin? Es fielen in diesem Gespräch auch Sätze wie: „Der Klügere gibt nach!" und im selben Atemzug gab sie mir zu verstehen, dass sie mich sehr wohl als einen klugen Wichtel sah. Somit war mein Ehrgeiz geweckt. Ich konnte Mistle da nicht in ihrer Meinung enttäuschen, auch wenn ich mir wenig davon erhoffte.
Schon bald ergab sich die Gelegenheit. Ich versuchte charmant zu sein und verwirrte das erste mal seit langer Zeit tatsächlich Pepper damit. Ihr verwirrtes Gesicht hättet ihr sehen sollen. Es war einfach göttlich zu sehen, wie sehr sie meine Reaktion verunsicherte. Sind da etwa doch noch Gefühle für mich da? Wenn das so ist, dann hat sie das aber sehr gut versteckt die letzten Jahre.
Nun ich kann schon sagen, ich muss sie sehr verwirrt haben. Sie packte Piper am Arm und zog sich mit ihm ins Badezimmer zurück, mit den Worten: „Piper! Komm mal bitte mit, wir müssen reden!“
Was sie mit Piper dort besprochen hatte, weiß ich nicht. Aber Piper zwinkerte mir als er wieder aus dem Badezimmer mit Pepper herauskam verheißungsvoll zu. Mit seinen Lippen formte er lautlos das Wort: „Volltreffer!“, und er zeigte mir den Daumen nach oben. Ich wusste, was das heißt. Ich war auf dem richtigen Weg!
Nun kaltließ mich das nun auch nicht. Doch bevor ich nun etwas Dummes mache, sollte ich erst wieder mich beruhigen. So packte ich meine Angel und ging erst mal fischen. Und wieder kamen die Erinnerungen zurück. Pepper kochte und brät den besten Fisch. Sollte ich etwas fangen wüsste ich jetzt schon wer diese Fische bekommt.
Und gefangen hab ich dann auch etwas. Ich machte mir die Mühe und packte sie schön ein. Dann überreichte ich sie Pepper.