Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten.
Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Sims-Seite entdeckte.
Seit dem sind viele Geschichten, ein beeindruckender Stammbaum und vor allem ... viele neue Sims innerhalb des Genetic Projects entstanden.
Besonderen Dank widme ich @SpionelfchenNaseweiß & @Spatz ... mit deren Unterstützung dieses Projekt weder möglich, noch so vielfältig wäre, wie es heute ist. Danke an euch Zwei! <3
Ist das vielleicht das Interesse geweckt? ... Möchtest du dich ebenfalls kreativ im Genetic Project austoben? ... Worauf wartest du also? ;)
Bitte lese vorher die Regeln des Genetic Projects durch. Darauf baut das GP auf!
Wir freuen uns auf Euch, wünschen viel Spaß und falls Ihr Fragen habt, wendet Euch einfach an @SpionelfchenNaseweiß , @Spatz oder mich @KFutagoh89 :)
Wir erinnern uns! Gieremund hatte eine schöne Verabredung mit Poseidon. Doch sein letzter Satz zum Abschied sähen neue Zweifel. War diese Verabredung auch für ihn schön? Wird er sich wieder bei ihr melden? Oder hatte sie ihm zu früh ihre Gefühle für ihn offenbart und er mit ihr nur gespielt? Gelegenheit macht bekanntlich Diebe.
Doch die Sorge die sich Gieremund machte waren unbegründet. Poseidon kam schon bald wieder bei ihr zu Besuch vorbei.
Nun erst mal vorsichtig herantasten und versuchen herauszufinden wie er tatsächlich zu mir steht, dachte sich Gieremund.
Sie wollte auf keinen Fall enttäuscht werden. Und sie ist ein Rudel -Sim. Wer einmal zu ihrem engeren Rudel zählt, den wird sie beschützen und verteidigen. Der darf auch was von ihrer Beute abhaben und sich in ihrer Wolfshöhle mit einnisten. Ja so war sie. Doch diesen Status musste man sich auch verdienen. Und mit solchen Worten wie Poseidon bei der letzten Verabredung zum Abschied vom Stabel gelassen hat, wird die Wölfin eher misstrauisch und beobachtet. Auch könnte sie die Zähne fletschen und zeigen, damit mal die gleich die Fronten klar sind.
Aber im Moment ist sie eher noch auf das gegenseitige beschnuppern eingestellt.
Nach ausgiebigem Beschnuppern folgte dann tatsächlich das Paarungsverhalten. Poseidon muss sehr überzeugend gewesen sein, dass er über Nacht bleiben durfte.
Und er gibt sich große Mühe noch überzeugender zu wirken.
Von diesem Tag an erschien er fast jeden Abend bei Gieremund und verlies erst zum Frühstück das Haus.
Da er ja schon einen Haustürschlüssel hatte konnte er auch selbst das Haus betreten wann es ihm danach war.
So kam es das er auch manchmal Gieremund schlafend antraf.
Oft stand er lange neben ihr und beobachtete sie beim Schlafen. Was ihm dabei wohl durch den Kopf ging? Es wäre ein leichtes für ihn gewesen über sie wie ein wildes Tier herzufallen und ihr das Plasma auszusaugen. Und sie hätte es noch nicht einmal hinterher gewusst. Doch dies tat er nicht,…. Er weckte sie liebevoll und zärtlich.
An manchen Abenden wartet allerdings Gieremund auch vergeblich auf Poseidon. Dann war sie irgendwann so müde, dass sie der Schlaf sogar auf dem Sofa übermannte.
Einmal war sie sogar im Schaukelstuhl eingenickt… Poseidon betrat das Haus und fand sie schlafen vor. Zuerst überlegte er sich ob er sie wecken soll? Doch er entschloss sich anders und stieg in den Pool. Ja, er war ein Wasser-Sim. Die Eleganz wie er sich dort bewegte…lies das sehr früh erahnen.
Natürlich lernte Poseidon auf seinen Besuchen auch den Patchy kennen.
Der Kürbiskopf verstand sich gleich sehr gut mit Poseidon. Denn sie hatten, was keiner ahnte…eine Gemeinsamkeit. Beide waren Kinder des Meeres.
Patchy, der Meereskürbis? Irgendwie eine belustigende Vorstellung. Ich hätte ihn eher als ein Kind des Feldes gesehen. Doch so kann man sich wohl irren? Zudem hatten beide eine Vorliebe für Gruselmusik. Patchy hatte also nix gegen Poseidon einzuwenden. Und das gab er auch Gieremund zu verstehen als sie ihn mal nach seiner Meinung fragte.
Gieremund brauchte mal wieder Simoleons. Die Bienenstöcke liefen gut und brachten reichlich Ertrag. Diesen verkaufte Gieremund nun über einen Marktstand.
Zuerst im eigenen Garten, doch die anderen Sims trauten sich nicht durch das Gartentor. Daraufhin wechselte sie auf die andere Straßenseite.
Es brauchte ein wenig bis die erste Laufkundschaft, von dem Geheimtipp erfuhr.
Doch dann lief das Geschäft an und oft stand Gieremund bis in die Nacht an ihrem Stand.
Auch Poseidon besuchte sie an ihrem Stand und wollte sie überzeugen endlich Feierabend zu machen.
Und Gieremund packte ihre Waren ein und ging mit Poseidon zurück in ihre Wolfshöhle.
Nun…. Die nächtlichen Besuche von Poseidon trugen bald Früchte. Die ersten Welpen kündigten sich an.
Patchy war begeistert über diese Rudelvergrößerung. Bald wird da was sein was Kleines sein, was man knuddeln und umsorgen kann. Nur schade fand er es, dass es wahrscheinlich kein kleiner Kürbiskopf sein wird.
Ich nutze die Zeit, bevor ich die nächste Woche wieder alleine bin mit den Kleinen :-) ______________________________________________________________________________________
Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug. Afeni und Mário´s gewöhnten sich an ihre neue Verbindung, dass sie ein Liebespaar waren und sogar verlobt. Die Freunde nahmen diese Veränderung positiv auf. Irgendwie hatten alle gemerkt, dass es knisterte, doch der Funken nicht wirklich entzündet, wenn nicht sogar gehemmt, wurde. So war der Freundeskreis absolut überrascht und gleichzeitig hoch erfreut. Einzig Summer fühlte sich übergangen. Dass Afeni diesen Schritt gegangen ist, ohne Rat bei ihr zu holen, setzte ihr sehr zu. Da Afeni jedoch eine gute Beziehung zwischen den Dreien wichtig war, wollte sie Summer einerseits Empathie aussprechen und andererseits auch klar ihre Grenzen abstecken. Sie akzeptierte absolut, dass Summer skeptisch war. Sie selbst fühlte auch noch eine schwammige Unsicherheit in sich, was die Zukunft mit Mário´s betraf. Trotzdem versicherte sie Summer, dass sie diesen Weg nun gehen will und dass da weder Torschlusspanik noch irgendwelche Überredungskünste auf seiten von Mário´s Schuld seien. Anfangs widerwillig nahm sie also Mário`s als zukünftigen Ehepartner ihrer besten Freundin an. Und sie gab sich sogar einen Schubs, Mário´s näher kennen zu lernen. Und, wer hätte es gedacht, es entwickelte sich tatsächlich eine Sympathie zwischen den beiden, die nach einiger Zeit auch als Freundschaft betitelt werden konnte. Summer ließ ihre Befürchtungen los und nahm sich zurück, was die Beziehung der beiden betraf. Auch ihre anfängliche Verletztheit heilte und Afeni und Summer waren ein Herz und eine Seele. Summer ergriff eine Chance, den beiden von Herzen zu zeigen, dass sie ihren "Segen" gab und sich mittlerweile sogar freute über die Entwicklung. Eine befreundete Familie von Summer musste aufgrund einer unvorhergesehenen Schwangerschaft umziehen. Sie bewohnten derzeit ein schmuckes Häuschen in einer eher noblen Gegend. Die Familie war durchaus gut betucht und mussten das Heim nicht zwingend verkaufen. Summer jedoch witterte die Möglichkeit, dass Afeni und Mário´s so ein neues Zuhause fanden. Momentan waren beide bei Summer untergekommen, was jedoch keine Dauerlösung war. So sehr sie Afeni mochte und inzwischen auch Mário´s ins Herz geschlossen hatte - 24/7 wollten die drei nicht beieinander sein, zumal sich auch bei Summer eine andauernde Beziehung entwickelte. So kam eins zum anderen und Summer und Mário´s durften tatsächlich das besagte Häuschen beziehen. Beide waren, was die Finanzen betraf, von Grund auf ehrlich. So einigte man sich zunächst auf eine passable Miete mit der Option, dass Häuschen zu kaufen, sofern es finanziell stimmig war. Mário´s war Feuer und Flamme, für Afeni war es eher etwas unangenehm und sie fühlte sich ein wenig als Bettlerin. Doch die sehr herzliche Freundin von Summer nahm ihr jegliche schlechte Gefühle. Es war ja keinesfalls geschenkt, sondern eher als Kredit anzusehen. Die gezahlte Miete würde in der Zukunft an den Gesamtpreis, den sich die Familie vorstellte, angerechnet. Die Freundin versicherte ihr, dass es ihr eine Herzensangelegenheit sei, auf diese Jahr ein junges, engagiertes Ehepaar zu unterstützen. So zogen die Verlobten ein und nahmen von dem Ersparten ein paar kleinere Renovierungen vor. Das Haus wurde möbliert vermietet, sodass darüber hinaus keine größeren Investitionen vorgenommen werden mussten. Der Weg zur Arbeit war deutlich kürzer für Afeni und für Mário´s sozusagen auch, denn er hatte seinen Job gekündigt. Er wollte sich, in Absprache mit Afeni, ein paar Gedanken machen, wie es weiter gehen sollte. Bald würden Sie die Ehe eingehen und Mário´s hoffte, bis dahin auch zum finanziellen beitragen zu können.
Ich lege direkt nach, damit ich mal vom Fleck komme mit meiner Geschichte :-) __________________________________________________________________________________
Es vergingen gefühlt Monate, tatsächlich nur wenige Minuten, bis sich die beiden jungen Leute voneinander trennen konnten. Die Gefühle waren völlig durcheinander und leichte Überforderung bahnte sich an. "Was war das und was kommt nun", fragte Afeni schließlich in die Stille, "Du hast meinen Brief gefunden?", fügte sie hinzu. Auf Mário´s Lippen schlich sich ein Lächeln. "Ja, danke Afeni. Ich glaube, hättest du mir auf die Art nicht die Augen geöffnet, wäre ich nicht hier." Er nahm sie in die Arme und drückte sie, als ob er Angst hätte, alles sei nur ein Traum. Ihr Körper in seinen Armen fühlte sich so warm an, so bekannt und gleichzeitig fremd, im Strudel dieser frischer Gefühle. Beide hatten einander natürlich häufiger berührt, doch nie hatten beide tieferes gefühlt. Naja, außer Afeni, wie Mário´s nun wusste. Mário´s war sich unsicher, ob er direkt auf Afeni´s Brief reagieren sollte, wenn ja wie, oder ob er es stillschweigend dabei belassen sollte. War eine Rückmeldung nötig? War der Kuss nicht Ausdruck genug gewesen? Afeni schien seine Gedanken zu erraten, denn sie sprach erneut:"Mário´s, was hat dich hergeführt? Ich ... ehrlich gesagt bin ich überrascht und überfordert. Wir beide hier ... heute ... ich dachte, wir würden uns nie wiedersehen. Was ist nun mit uns, was wird aus uns?" Die letzten Worte kamen ein bisschen stockend, denn Afeni fürchtete sich vor einer Antwort, die ihre zarte Hoffnung würde zerstören können. Trotz der Innigkeit zwischen beiden und einer scheinbar beiderseitigen Verliebtheit konnte man ja nun nicht auf eine glückliche Beziehung bis in den Tod hoffen. Vielleicht überlegte es sich Mário´s schon morgen anders. Ihre Mimik musste Bände gesprochen haben denn Mário`s Stimme erreichte ihr Ohr :"Ich kann dir nicht sagen, wo wir morgen stehen und wohin uns der Weg führt. Ich weiß nur, dass ich dich in diesem Augenblick liebe und dass ich mir wünsche, dass wir morgen und übermorgen einander lieben und gemeinsam ein Leben leben. Was uns auf diesem Weg geschieht, kann ich nicht vorrausschauen und auch nicht, wie es am Ende unserer Tage mit der Liebe aussieht. Es wird ein Abenteuer für uns und irgendwie macht das nichtwissen das Leben doch auch spannend, oder?" Mário´s hatte seine Hand auf das Herz gelegt, als ob er vor Afeni ein Gelübde ablegen würde und schaute gespielt ernst wie ein Soldat, der in den Krieg zog.
Afeni musste herzlich lachen und die letzte Angespanntheit fiel von ihr ab. Verblüfft registrierte sie plötzlich, wie Mário´s vor ihr auf die Knie ging. Erst dachte sie, ihm ginge es schlecht, dass das eben Geschehene zuviel für ihn war. Doch seine Worte deuteten auf etwas anderes hin :"Afeni, manchmal wird man einfach vom Schicksal begleitet. Ich überlegte fieberhaft, was ich dir sagen würde, sollte ich dich jemals wiedersehen. Mi fielen nicht die passenden Worte ein, bis zu diesem Moment." Mário´s steckte seine Hand in seine Hosentasche und beförderte einen wunderschönen, glänzenden Diamantring zutage. Diesen hatte Mário´s geistesgegenwärtig in die Tasche gesteckt. Die einzige materielle Erinnerung an seine Ursprungsfamilie. Seine Mutter hatte ihm den Ring geschenkt. Sie wollte, dass ihr Sohn eine Erinnerung an die Familie hat, auch wenn er sich von jener abgewandt hatte. Offensichtlich steckte seine Mama in diesem Ring und hatte ihm die Eingebung gesendet ihn einzustecken. Mário`s glaubte nicht an solche Zufälle und trotzdem fand er keine andere Erklärung, warum er den Ring im Gehen noch eingesteckt hatte. Er hielt den Ring in die Höhe, sodass Afeni ihn gut sehen konnte und ihre Augen wurden schlagartig riesengroß.
"Das einzige was ich dich wissen lassen kann, Afeni, ist, dass ich dich im Hier und Jetzt liebe. In diesem Moment möchte ich mich an dich binden und mein Leben mit dir teilen, sowie ein gemeinsames Leben mit dir beginnen. Ich kann dir nicht versprechen, dass unsere Liebe für immer und ewig hält, denn ich weiß nicht, was uns in der Zukunft erwartet. Doch ich möchte das Geheimnis der kommenden Zeit mit dir entdecken. Ich möchte abends mit dir zu Bett gehen um morgens neben dir aufzuwachen. Ich möchte deine Tränen trocken und mich selbst an deiner Schulter ausweinen. Ich will einfach mit dir zusammen sein und aus dem Herzen heraus möchte ich dich fragen : Willst du als meine Ehefrau mit mir der Zukunft entgegen gehen?"
Afeni begriff einfach nicht, was hier geschah. Das alles konnte doch nur ein Traum sein. Vor nichtmal 60 Minuten war ihre Welt noch grau und trüb, ihr Herz schwer und sie hatte wenig Motivation, aus diesem Loch der Traurigkeit hervorzukommen. Und schwupp, kniete der Mann ihrer Träume vor ihr und machte einen Heiratsantrag? Das kam doch so nur in den besten Romanen mit HappyEnd vor. Mário´s Worte passten gar nicht so in das Bild, dass sie von ihm angefertigt hatte. Momentan stand er ihren Wunschvorstellungen in nichts nach. Aber war es letztendlich nicht genau das - eine Wunschvorstellung, Hoffnung, Fantasie? Sie wollte nicht nach der jetzigen immensen Freude in einem Jahr eine geschiedene Frau sein, womöglich noch mit einem Kind und alleinerziehend. War es für Mário`s eine Sache des Stolzes, auf diese Art Afeni unbedingt rumkriegen zu wollen um dann zu merken, dass eine Feste Bindung doch nichts für ihn sei? Doch Afenis Mut setzte sich durch, als sie sich zu einem hauchzarten "Ja" durchrang.
Sie wollte das Leben genießen und nicht jeden Schritt im Für und Wider abwägen. Einfach mal machen, mehr aus dem Herzen entscheiden, denn aus dem Kopf. Und sie wollte Mário´s einfach glauben, sie wollte einfach, dass jedes seiner Worte wahr werden lassen. Denn, dass sie ihn liebt stand außer Frage. Und wäre es nicht schön, diese Liebe wenigstens kurz leben zu dürfen statt nie?
Überglücklich sprang sie ihrem Verlobten in die Arme. Wow, sollte es nun wirklich ein Happy End für sie beide geben? Kurzerhand buchten beide ein kleines Ferienhäuschen um 2,3 Tage hier zu bleiben, bevor sie mit dieser besonderen und überraschenden Wendung heimkehren wollten. Und heimkehren war dazu noch ein besonderes Stichwort, denn, wo war zukünftig ihr Heim?
"greenyeyes;c-12659045" wrote: Hallo zusammen, nach fast einem Jahr :-)
Unser zweiter Sohn kam im November während einer schönen und unkomplizierten Geburt zur Welt. Kompliziert war allerdings das Drumherum in den Monaten danach. Wir waren leider sehr oft von Kita-Schließungen betroffen und das mit Neugeborenem nicht gerade eine Super-Kombination. Demnach waren die Akkus vor allem abends leer und es reichte maximal für das Lesen von ein paar Seiten in einem Buch oder dem stumpfen anschauen einer TV-Serie. Jetzt kehrt Normalität ein und ich merke, wie meine Lust am Simsspielen endlich wieder erwacht! Ich finde mich gerade ein, wie der Stand der Dinge ist und werden dann in nächster Zeit wieder regelmäßig hier sein.
Ich hoffe, dass es euch allen gut ergangen ist und geht :-)
greenyeyes
((Es ist schön das du wieder dabei sein kannst. Aber mach dir keinen Kopf... die Zeiten sind momentan nicht einfach - für keinen, egal welches Alter und welcher Familienstand. Das da dann auch mal der Akku leer gehen kann ist normal. Viel wichtiger ist, genau dies rechtzeitig zu erkennen und dann die Notreißleine zu ziehen. Auch wenn das manchmal auch heißt etwas geliebtes aufzugeben um etwas mehr Luft für das zu gewinnen was wirklich wichtig ist. ;) Wir freuen uns sehr auf deine Geschichten und das du wieder dabei sein kannst. :) ))
Fortsetzung der Geschichte zwischen Afeni und Mários https://forums.thesims.com/de_DE/discussion/comment/12622736/#Comment_12622736
Mário´s beobachtete den vor ihm liegenden stillen See. Ein paar Fische schwammen wild umher und versetzten dem Gewässer einen Hauch Leben. Bei Tieren schien immer alles so einfach. Ohne viel Wissen über das Tierreicht zu haben vermutete er, dass bei ihnen das Leben einfach funktionierte. Geboren werden, groß werden, einen Partner finden, Kinder bekommen, sterben. Natürlich wusste Mário´s, dass es unterschiedliche Konstellationen gab um eine Familie zu gründen. Das manche Tierkinder vor ihren Väter beschützt werden müssen. Doch alles lief automatisiert und das war es, was ihm imponierte. Mário`s hätte sich auch einfach gerne dem hingegeben, was von der Natur vorherbestimmt ist. Grundsätzlich hat er seinen Leben auch ganz gut hinbekommen. Er arbeitet zwar nicht in einer Berufung sondern eigentlich nur des Geldes wegen, er hat schon lange keine intensive Beziehung mehr geführt und ... , >Eigentlich bekomme ich mein Leben nicht auf die Kette<, traf ihn nun eine bittere Erkenntnis. Hätte er Afeni nicht kennengelernt, wäre jetzt nicht sein Leben nahezu über ihn hereingebrochen. Afeni hat eine Selbstreflektion in Mário´s losgelöst, die er zuvor noch nicht gespürt hat. Ihm wurde in diesem Augenblick klar, wie passiv er sein Leben bisher gelebt hat. Zwar erleuchtete ihn diese Erkenntnis auch sehr spät, doch hoffentlich nicht zu spät. Mário´s wollte, dass Afeni nicht umsonst in sein Leben getreten war. Irgendwie wollte er diese besondere Bekanntschaft ehren. In diesem Moment fasste der junge Mann den Entschluss, die Visionen seiner Familie nicht weiter zu verfolgen. Er nahm sich fest vor, seine Leidenschaft, den Sport, in irgendeiner Weise zu seinem Beruf zu machen. Er wollte nicht weiter seiner Leidenschaft nur in seiner Freizeit frönen. Er will mit dieser seinen Lebensunterhalt verdienen. Mit diesem Optimismus konnte er nun auch wieder positiv in die Zukunft blicken und vor allem dankbar auf die jüngere Vergangenheit. >Afeni ...<, kurz erschrak Mário´s, als er merkte, dass er laut sprach, doch dann fuhr er fort >... Afeni, danke, dass du mir die Augen geöffnet hast. Ich war so dumm und so blind. Es tut mir leid, dass ich deine Gefühle nicht respektiert und die meinen übersehen habe. Ich liebe dich auch, meine liebe Afeni. Ich bin glücklich, dass du in meinem Leben gewesen bist und ich bin traurig, dass ich dich nicht festhalten konnte. In meinem Herzen wirst du immer einen besonderen Platz innehaben ...< Mário´s atmete tief durch und fühlte sich unendlich erleichert und stelle überrascht fest, dass hinter ihm jemand schmunzelte.
Er konnte nicht glauben, dass das was er sah Wirklichkeit sein sollte. Doch nun sprach diese Erscheinung auch noch mit ihm. Sie sah nicht nur auf wie Afeni, sie hatte auch ihre zarte Stimme: "Interessant. Wieder etwas, dass ich an dir nie kennengelernt habe. Du hast also doch eine romantische Ader". Das Schmunzeln auf den Lippen der Frau zog sich bis zu den Mundwinkeln und mündete nun in einem herzhaften Lachen "Nun schau doch nicht wie 7 Tage Regenwetter. Deinem kürzlichen Monolog zufolge solltest du mich nun eher an dich reißen und mich in den Arm nehmen". Mário´s stand immer noch wie erstarrt da und wusste nicht, was er denken geschweige denn tun sollte. Er brachte nur ein stottern zustanden:"Afeni? Du ... hier? Ich dachte ... du seiest fortgegangen. Fort von hier und fort von mir. Ich habe alles kaputt gemacht mit meiner Ignoranz."
Statt einer Antwort hob Afeni ihren Arm um Mário´s sanft über das Gesicht zu streicheln. Sofort durchfuhr sie ein Kribbeln bis in die Zehenspitzen. Die ganze Welt war stumm, als ob sie abwarten würde was passiert. Kein Mensch war zu sehen und der See war ein stiller Beobachter. Wie automatisiert hob auch Mário´s seinen Arm um Afeni zu berühren. Er schloss die Augen um diesen Moment zu genießen, der eigentlich nur ein fieses Spiel seiner Fantasie sein konnte. Doch sie endete nicht. Die Fantasie blieb und nach einem innigen Moment, der gefühlt Stunden dauerte, öffnete Mário´s die Augen, um der neuen Realität ansichtig zu werden. >Afeni, ich ... <, doch Afeni legte nur die Finger auf seine Lippen, die kurz darauf von ihren eigenen Lippen abgelöst wurden.
Es war ein unglaublich intensiver Moment, von dem beide wünschten, er würde nicht vergehen. Ihre Lippen berührten sich sanft, ihre Zungen trafen sich teils stürmisch und umspielten einander. Beide hatten unzählbar viele Schmetterlinge im Bauch.
Keiner hätte geglaubt, dass es soweit kommen würde. Jeder hatte für sich einen Schlussstrich gezogen und akzeptiert, dass das Leben nun getrennt voneinander weiter ging. Die Erinnerungen wären geblieben und mit ihnen Erkenntnisse, die das weitere Leben definitiv beeinflusst hätten, vermutlich zum besseren. Doch, war mit einem einzigen Kuss der Fortgang der Geschichte nun klar? Gingen die beiden jungen Leute in diesem Moment eine Liebesbeziehung miteinander ein? Was war mit dem Job, den Mário`s bereits zugesagt hatte? Was wollten die beiden, unabhängig voneinander? Wollten sie überhaupt nun noch miteinander zusammen sein, wo jeder für sich Abschied genommen hatte? Wo führte der Weg hin, für Afeni, für Mário`s, für sie beide gemeinsam?
Unser zweiter Sohn kam im November während einer schönen und unkomplizierten Geburt zur Welt. Kompliziert war allerdings das Drumherum in den Monaten danach. Wir waren leider sehr oft von Kita-Schließungen betroffen und das mit Neugeborenem nicht gerade eine Super-Kombination. Demnach waren die Akkus vor allem abends leer und es reichte maximal für das Lesen von ein paar Seiten in einem Buch oder dem stumpfen anschauen einer TV-Serie. Jetzt kehrt Normalität ein und ich merke, wie meine Lust am Simsspielen endlich wieder erwacht! Ich finde mich gerade ein, wie der Stand der Dinge ist und werden dann in nächster Zeit wieder regelmäßig hier sein.
Ich hoffe, dass es euch allen gut ergangen ist und geht :-)
((Danke ihr Lieben für eure Kommentare. <3 @Kucki . Setzte dich selbst nicht so unter Druck. Meine Geschichten laufen nicht weg, meistens zumindest. Es ist auch meines Wissens bis jetzt auch noch keine einzige hier im Forum verschollen gegangen. (Auch das ist nicht selbstverständlich… in manchen Foren werden ältere Beiträge einfach nach einer gewissen Zeit gelöscht. Sicherlich aus dem Grund Serverplatz zu schaffen und frei zu haben für neues…, aber manchmal ist es auch wirklich ärgerlich wenn etwas verschwindet woran man selbst Zeit investiert hat.) Zudem bin ich eher ein Intervallschreiber. Das heißt es gibt Zeiten da hau ich gleich mehrere Folgen von meinen Geschichten heraus…und dann gibt es aber auch wieder diese Durststrecken, wo überhaupt nix von mir kommt. Von daher ist es auch kein Problem, wenn man selbst mal eine Zeit hat wo man vielleicht nicht so schnell hinterher kommt. Sieh es einfach so… als Depo für die mageren Zeiten. Da kannste dann ganz in Ruhe aufholen/ oder nachlesen. Je nachdem wie du magst. Momentan waren es ehe nur viele Geburtstagsfeiern. Die etwas Inhaltsreicheren Geschichten werden erst jetzt wieder ihren Weg finden. Also alles kein Problem. ))
((Wäscheberge (die übrigens durch Chaoten kommen) und ganz viele Konzertfotos. Du hast auch eine lustige Art zu schreiben, finde ich schön und muss oft immer schmunzeln. Komme in letzter Zeit nur nicht immer so hinterher, obwohl ich das alles mitlesen möchte. Das nervt mich selber, auch wenn von dir nun nur kommt: Hey, du musst das doch nicht alles lesen. Doch, möchte ich aber^^))
Its Festival-Time! Lustig, dass wir fast alle eine andere Jahreszeit bei dem Event hatten. ;) Der kleine Hund lenkt die Zuschauer gekonnt von der Bühne ab. Schade, Dominico hat alles versäumt, aber dem scheint es ja egal zu sein. Dafür macht er sehr brav die Hausaufgaben. :D
Domenica, Marco Antonio und Ramona Schlauberger sind die ersten am vereinbarten Treffpunkt.
Es ist noch nicht viel los, auf dem Festival-Gelände. Die Stände sind aufgebaut aber noch geschlossen. Wie gut, dass die Jugendlichen schon ihre Karten im Vorverkauf erstanden haben. So müssen sie jetzt keine Sorge haben das sie der Platzwart vertreibt. Schon bald trudeln die andern aus der Gruppe ein. Rohan setzt sich gleich zu den Geschwistern.
Auch Moritz kommt ganz sportlich angeradelt. Er hat es ja nicht wirklich weit zu dem Festival Gelände. Es ist in seiner Stadt in der er auch wohnt.
Die Schlauberger dagegen, mussten mit dem Flugzeug anreisen. Wie gut das sie auf dem Festival-Gelände in den Zelten übernachten können. Die ersten Ankündigungs-Töne locken die Sims vor die Bühne.
Und schon wird gefangirld… als die erste Sängerin auf die Bühne kommt.
Die Fans sind ganz aus dem Häuschen…und geraten schon bei den ersten Tönen in Ekstase …
Aber Joy Oladokun performt heute auch wieder richtig gut.
Den nächsten Auftritt gibt nun Glass Animals. Ihm wird schon kräftig zugejubelt.
Aber unser heimlicher Star ist der Zwergspitz Casper direkt vor der Bühne. ;)
Vanessa und Viktor wagen sogar vor der Bühne ein Tänzchen zu der Musik.
Gebannt hört das Publikum zu… .
Dann ist auch des Sängers Auftritt zu Ende und er holt sich am Bühnenrand noch den Applaus für seinen Auftritt ab.
Dann ist erst mal Pause. Zeit zum etwas zu Essen oder Festival-Souvenirs zu kaufen.
Plejade ist noch richtig fit und freut sich auf die letzte Aufführung. Rohan dagegen kämpft schon ein bisschen mit der Müdigkeit. Aber er möchte auf jeden Fall durch halten um die sexy Sängerin Bebe Rexha noch zu sehen.
Und da ist sie auch schon…
Die Fans flippen reihenweise aus und johlen ihr zu.
Damit Casper besser sehen soll wird er immer wieder hoch gehoben. Oder ist es, damit er nicht ausversehen von den tanzenden Sims getreten wird?
Selina die Hundzüchterin kommt auch noch mit ihrem Fahrrad auf den Bühnenvorplatz.
Es werden immer mehr Sims von den Klängen die durch die Nacht schallen angelockt.
Und schon ist auch dieser Auftritt zu Ende.
Der Platz leert sich langsam und die Festival-Besucher ziehen sich nun in die Zelte zurück oder machen sich auf den Heimweg.
Vanessa und Viktor nutzen diesen Augenblick für einen Romantischen Anflug. Sie sind so beschäftigt miteinander, da bemerken sie gar nicht mehr, dass ihr Sohn sich auf die Bühne getraut hat und sich am Klavier versucht.
Doch bevor endgültig Ruhe auf dem Platz einkehrt… wird sich nochmals schnell mit Verpflegung eingedeckt.
Auch Vanessa und Selina tauschen sich nochmals in einem kurzen Gespräch aus. Ob es da wieder um Hunde und vor allem um den Casper geht?
Ach wie lustig…, mal wieder typisch Dominico Vatore. Kommt erst wenn alles schon vorbei ist. Dabei kann er nicht sagen, dass er nicht informiert wurde. Er wurde sogar extra nochmal angerufen ob er es denn vergessen hätte? Und er sicherte zu das er bald kommen würde. Dies war noch lange vor Bebe Rexha´s Auftritt.
Zuerst lässt er sich von Rosa kurz erzählen was er alles verpasst hat.
Dann setzt er sich und zwar genau so kennen wir ihn ja…. lernend (dieser Streber!) an eine der Parkbänke.
Inzwischen herrscht schon große Aufbruchsstimmung… Alle die nicht im Zelt schlafen machen sich nun auf den Heimweg.
Marco Antonio und Ramona schauen sich nochmals die Schnappschüsse des heutigen Tages zusammen an.
Domenica leistet Dominico noch etwas Gesellschaft auf der Parkbank.
Dann geht es für die Schlauberger in die Zelte und Dominico fährt mit dem Fahrrad zu seiner Mutter. Denn dort hatte er sich extra für dieses Festival…sein Wochenende eingerichtet. Denn diese wohnt ja auch hier in dieser Stadt. Ja so ist das …zuerst waren es die Vater-Wochenenden…und nun sind es die Mutter-Wochenenden. Wobei das letzter ist mit viel Vorsichtig geplant und unter strengster Geheimhaltung, damit selbige keinen Ärger bekommt von Papas mega eifersüchtigen EX-Geliebten.
Also dann erst mal eine gute Nacht…bis zum nächsten Festival. :)