Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten.
Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Sims-Seite entdeckte.
Seit dem sind viele Geschichten, ein beeindruckender Stammbaum und vor allem ... viele neue Sims innerhalb des Genetic Projects entstanden.
Besonderen Dank widme ich @SpionelfchenNaseweiß & @Spatz ... mit deren Unterstützung dieses Projekt weder möglich, noch so vielfältig wäre, wie es heute ist. Danke an euch Zwei! <3
Ist das vielleicht das Interesse geweckt? ... Möchtest du dich ebenfalls kreativ im Genetic Project austoben? ... Worauf wartest du also? ;)
Bitte lese vorher die Regeln des Genetic Projects durch. Darauf baut das GP auf!
Wir freuen uns auf Euch, wünschen viel Spaß und falls Ihr Fragen habt, wendet Euch einfach an @SpionelfchenNaseweiß , @Spatz oder mich @KFutagoh89 :)
ich bin mittlerweile bei Seite 163 angelangt und ich muss euch wirklich Respekt zollen. Zum einen den Geschichtenschreiber*innen, die am Ball bleiben und viel Abwechslung rein bringen. Letztendlich läuft es ja immer auf das "Kinder kriegen" hinaus, doch die Rahmenbedingungen sind wie ein bunter Hund. Jede*r kommt anders zum Ziel. Auch wenn ich nicht jede Geschichte im Detail lese kommt genug an bei mir, dass ich wirklich beeindruckt bin.
Und darüber hinaus ist die Arbeit, die im Hintergrund anfällt, ja wirklich enorm. Das ist eine klasse Arbeit, die ihr das leistet, damit dieses Projekt so gut funktionieren kann. Auch das beeindruckt mich wirklich extrem, ich glaube nicht, dass ich den Überblick behalten könnte. Ihr seid der Kopf des Ganzen und macht eurer Position alle Ehre!
Das wollte ich an dieser Stelle einfach mal euch allen gesagt haben :-) ))
((Ich hoffe, dass es ok ist, dass ich gerade so viel an Geschichte raus haue. Möchte gerne wieder in der Familie spielen, aber nicht bevor ich einen Großteil aufgeschrieben habe ;-) ))
((Ist alles gut, greenyeyes. Im Gegenteil...ich freu mich immer wenn ich sehe das deine Geschichte weiter geht. :) Mach ich übrigens gerade auch so,... alles erst mal raus hauen was sich an Bildmaterial und Ideen noch angesammelt hatte. Ich bin eh zu einem Intervallschreiber mutiert. Und das wirkt sich so aus, das es einfach Zeiten gibt wo ich in geballten Mengen meine Geschichten hintereinander hier einstelle und dann gibt es aber auch Zeiten der Flaute wo gar nix kommt. Daher setzte ich inzwischen immer brav meine Links zu meinen Vorgängergeschichten, damit man da nach einer längeren Pause wieder anknüpfen kann. An einem zusätzlichen Inhaltsverzeichnis in meinen anderen Bereich "Spionelfchen Naseweiß Erzählungen" arbeite ich ebenso. Dieser kann durchaus auch als Ergänzung zu meinen Genprojekt-Geschichten gesehen werden, da ich dort auch Familien aus meiner Welt vorstelle die neben meinen Genprojekt-Haushalten leben, aber selbst nicht mit dabei sind.
Finde deine Geschichte mit Afeni und Mários toll geschrieben. Da sind Höhen und Tiefen einer Beziehung mit drin, Zweifel und Hoffnungen. Bin schon gespannt wie die beiden weiter mit der Situation umgehen? Für Afeni scheint es wohl nicht so leicht, hat sie nun auch durch ihre Schwangerschaft einschneidenden Veränderungen (körperlich, seelisch und auch im Berufsalltag) durch zu machen. Mal sehen wie sie die Geburt erleben wird? Ich drück ihr die Daumen das es nicht ein traumatisches Erlebnis für sie wird.))
((Ich hoffe, dass es ok ist, dass ich gerade so viel an Geschichte raus haue. Möchte gerne wieder in der Familie spielen, aber nicht bevor ich einen Großteil aufgeschrieben habe ;-) ))
Fortsetzung Afeni M'Baye und Mários Nikiforos - G1
Der Verdacht von Summer fiel auf fruchtbaren Boden. Tatsächlich keimte dieser Gedanke auch in Afeni's Kopf, wurde jedoch rigoros unterdrückt. Ein Schnelltest am nächsten Tag wies auch in Windeseile zwei dunkelrote Striche auf, die auf eine Schwangerschaft hindeuteten. Afeni bekam dezent Panik und beruhigte sich mit dem Gedanken, dass es durchaus auch "falsch positive" Testergebnisse gab. Dennoch musste sie nun auch ihrem Mann davon berichten, der tatsächlich keinerlei Vermutungen in die Richtung gehabt hatte. Seine erste Freude wich dann aber echtem Mitgefühl gegenüber seiner Frau. Immerhin lag ihre Aussprache erst wenige Tage zurück und vermutlich war Afeni zu diesem Zeitpunkt schon schwanger. Oder? Beide Eheleute durchforsteten ihre Köpfe nach DER einen Nacht und kamen letztendlich auf dasselbe Ergebnis: Es musste in den Flitterwochen gewesen sein, kurz vor dem Streit. Manch einer wird jetzt den Kopf schütteln, denn: Auch über Verhütung hatten die zwei nie richtig gesprochen, sondern eher am Rande. Afeni nahm keine hormonellen Verhütungsmittel und Mários' benutzte bei Bedarf Kondome. In dieser Nacht war es die beiden so überkommen und dachten gar nicht an Verhütung. Nach dem Versöhnungsgespräch haben beide konsequent mit Kondom verhütet, natürlich hätte es auch ein kaputtes Kondom sein können. Doch Afeni war mittlerweile deutlich runder geworden, sodass es für die zwei eher unwahrscheinlich war. Wie dem auch sei, ein Termin bei einer Gynäkologin brachte Gewissheit. Afeni war bereits im 2. Trimester schwanger und würde eine Tochter zur Welt bringen. Den Ultraschallberechnungen zufolge muss ES tatsächlich während der Flitterwochen auf dem Campingplatz passiert sein. Plus minus wenige Tage, danach haben die zwei aufgrund der Streitigkeiten allerdings nicht das Bett miteinander geteilt. Also konnte man es drehen und wenden wie man will - das Schicksal hatte schon lange entschieden.
Für Afeni blieb es bei der Suspendierung, sie suchte allerdings das Gespräch mit Kollegen und Vorgesetzten. Ausnahmslos alle gratulierten ihr und zeigten Verständnis. Afeni sollte zurück in den Dienst kommen wann sie wollte und so lange sie sich, aufgrund der Schwangerschaft, die Arbeit zutraute. Überraschenderweise blieb Afeni tatsächlich noch einige Tage zuhause, das hätte wohl keiner vermutet. Afeni spürte, dass sie sich erst an die Umstände gewöhnen müsste und daran, dass es nun kein Zurück mehr gab. Mittlerweile war sie traurig, dass sie ungewollt schwanger war. An die Tatsache ein Kind zu bekommen hatte sie sich erstaunlich schnell gewöhnt. Und ein bisschen Freude musste sie sich auch eingestehen. Was darauf folgte war allerdings Trauer und auch Wut. Sie bekam ein Kind, dass von Mários', nicht aber von ihr gewünscht war. Sie würde diesem Kind geben was sie konnte. Und es ereilte sie auch etwas, das wohl viele ungewollt Schwangere überkam - das Wollen eines ungewollten Kindes. Doch was würde sie ihrer Tochter sagen, wenn sie irgendwann nach ihrer Entstehung fragen würde? Würde sie ihr die Wahrheit sagen können und wie würde sie reagieren? Oder sollte sie auf eine Lüge ausweichen? Afeni nutzte die freie Zeit weiterhin um ihre Freunde zu treffen. Meistens war ihr Zuhause der Treffpunkt, das hatte sich früh so eingebürgert. Das tat ihr auch in Hinsicht auf die Schwangerschaft und der damit einhergehenden Stimmungsschwankungen gut, denn ein Jeder hatte stets ein offenes Ohr auf aufmunternde Worte für ihre liebe Freundin.
Mários, der überglückliche werdende Vater, umhegte seine Ehefrau wo es ging. Mittlerweile waren sie noch vertrauter miteinander geworden. Mários hatte stets ein offenes Ohr für Afeni zum reden und eine Schulter zum ausweinen. Er konnte wunderbar mit den Gefühlen seiner Ehefrau umgehen, die hin und wieder Achterbahn fuhren. Instinktiv schien er zu wissen, was sie wann brauchte.
Wieder ins vollständige Gleichgewicht kam Afeni dann durch ihre Rückkehr zur Arbeit. Sie freute sich und hatte keineswegs Angst, die Verbrecher ihrer Schandtaten zu überführen, da sie nun schwanger war. Eher das Gegenteil war der Fall, denn nun hatte sie eine weitere Motivation, die Stadt noch friedlicher zu gestalten - für ihr ungeborenes Kind. Afeni bekam jede Unterstützung ihrer Kollegen, die sie brauchte und übernahm etwas mehr Schreibtischarbeit als sonst. Ansonsten blieb alles wie gehabt.
Was Afeni jedoch keinesfalls eingrenzen wollte war ihre sportliche Aktivität. Wann immer möglich betätigte sie sich auf dem Laufband oder der Streckbank. Meistens auf der Wache, denn Mários betrachtete dies äußerst skeptisch. Er hatte Angst um seine beiden "Frauen", denn auch die Gynäkologin riet Afeni dazu, sportlich kürzer zu treten. So dachte Mários, dass seine Ehefrau auf die Ärztin hörte, ohne dass sie es tatsächlich tat.
Trotzdem konnte Afeni den Fortschritt ihrer Schwangerschaft nicht aufhalten. Es musste erneut eine größere Dienstuniform her. An diesem Tag ging über Afeni und Mários ein Wolkenbruch nieder, als ob das Schicksal ihr noch Salz in die Wunde streuen wollte.
Afeni war am glücklichsten, wenn sie einer sportlichen Betätigung nachgehen konnte. So hatte sie zumindest das Gefühl, die Macht über ihren Körper zu behalten.
Mários war natürlich verliebt in seine Afeni wie eh und je. Mit fortschreitender Schwangerschaft fand er sie zunehmend attraktiver. Gerade, wenn sie zuhause in Unterwäsche rumlief, konnte er sie nur bestaunen. Afeni sah das natürlich anders und blickte nicht mehr gerne in den Spiegel. Ihr Ehemann gab sich größte Mühe, sie spüren zu lassen, wie begehrenswert er sie nach wie vor fand.
Die Verbrecher sahen natürlich auch, das Afeni schwanger war. Und der ein oder andere versuchte auch sich ihren Umstand zunutze zu machen und an ihre Menschlichkeit zu appellieren. Doch vergeblich - wer schuldig war hatte nichts zu lachen.
Auch zuhause ging Afeni den gewohnten Tätigkeiten nach. Da waren sie und Mários schon immer gleichberechtigt gewesen. Wer zuhause war und ausreichend Ressourcen hatte, erledigte die Hausarbeit.
Dann ging Afeni einen für sie sehr schweren Schritt. Sie bereitete die Übergabe an eine Kollegin vor und damit ihren vorübergehenden Abschied. Die Schwangerschaft forderte ihren Tribut, manches mal befürchtete Afeni, dass sie nicht nur ein Kind bekäme.
Afeni war bereits im fortgeschrittenen 3. Trimester, die Geburt stand also durchaus kurz bevor. Und eine Geburt auf der Wache musste nun doch nicht sein. Also räumte Afeni vorerst ihren Posten - und zog auch durchaus Vorteile daraus. Denn nun hatten sie und Mários' deutlich mehr Zeit miteinander. Seine Arbeitszeiten waren sehr regelmäßig und so konnten beide noch ihre Ehe pflegen, bevor sie ein kleines Mädchen auf Trab halten würde.
Beide freuten sich auf die Geburt, als es dann jedoch so weit war überkam sie auch ein Stück weit Bedauern, über die nun endende Zweisamkeit ...
Es vergingen erneut ein paar Wochen. Afeni's Figurprobleme beschäftigten sie weiterhin und sie kam auf keinen grünen Zweig. Bei gefühlt jedem Kilogramm weniger auf der Waage waren am Folgetag zwei mehr zu sehen. Auch ihre Art auf der Arbeit hatten sich verändert. Die Kollegen mussten zugeben, dass es sich eher negativ entwickelte. Afeni entwickelte eine unterschwellige Aggressivität. Selbst bei den richtigen Verbrechern hätte eine leichte Brise davon gereicht, da Afeni bisher immer mit sehr wenig Druck zum Ziel kam. Mittlerweile sah sie jedoch selbst in potenziellen Zeugen Verbrecher und deren Anhörungen wurden in der Regel zu Verhörungen. Die ein oder andere Beschwerde traf ein.
Dramatisch wurde es, als ein überführter Vebrecher in der Übergangs-Zelle zu Tode kam. Afeni hatte ihn ein paar Stunden zuvor verhört und er gestand ein Verbrechen. Nun könnte man natürlich meinen, dass der Herr schon ein stattliches Alter erreicht hatte und die geringste Aufregung einen Herzinfarkt hätte verursachen können. Es war jedoch nicht unter den Teppich zu kehren, dass auch Afeni's Art bei Verhörungen einen Einfluss gehabt haben könnte. Jedenfalls kam der Fall in die Presse und warf ein sehr schlechtes Licht auf die Wache und auf Afeni, die mittlerweile einen sehr hohen Posten bekleidete. Ihre Vorgesetzten konnten eine dauerhafte Rufschädigung abwenden, entschieden sich jedoch, Afeni für ein paar Tage in den Urlaub zu schicken.
Afeni nahm ihre quasi vorübergehende Suspendierung sehr wütend auf, musste sich damit jedoch arrangieren. Sie nutzte ihren vorerst letzten Tag auf der Wache, um sich diese Wut weg zu trainieren. Sie war sehr außer sich und wusste nicht, auf wen oder was sie eigentlich wütend war. Wenn doch dieser blöde Bauch wenigstens nun weggehen würde. Daheim wollte sie natürlich nicht tatenlos rumsitzen, sondern statt des Arbeitens viel Sport machen und sich weiterbilden. Somit empfand sie auch tatsächlich Optimismus, dass es nach dem Urlaub besser laufen würde.
Ebenso nutzte sie die nun viel verfügbare Freizeit um ihre sozialen Beziehungen zu pflegen, die zuletzt sehr kurz gekommen waren. Einen Tag hatte sie gleich 3 Freundinnen zum Essen eingeladen und es war wirklich herrlich unbeschwert und harmonisch. Afeni genoss die Zeit mit den Frauen und auch das Essen, wenngleich sie davon nicht viel zu sich nahm. Zu große Angst hatte sie, aufgrund ihrer anhaltenden Firgurprobleme. Mários' war mehr oder minder ebenfalls anwesend. Er saß im Wohnzimmer und schaute sich eine Sportsendung an.
Nach dem Essen und einem weiteren Plausch verabschiedeten sich die Freundinnen. Bevor jedoch Summer von dannen ziehen konnte, bat Afeni sie um eine Unterredung. Summer sah wenig überrascht aus und folgte Afeni ins Büro. Mários' schien davon nichts mitzubekommen. Summer platzte denn auch sofort raus :"Afeni, ist alles in Ordnung? Dein Leben scheint derzeit ... etwas aus den Fugen zu geraten?" Statt einer Antwort brach Afeni in Tränen aus. Nachdem der Tränenfluss versiegt war, fing sie an zu sprechen :"Ich weiß nicht, was mit mir los ist, Summer. Ich bin momentan so durch den Wind. Schau mich an, wann habe ich mal vor einer von euch geweint? Nie. Stell dir vor, die Straftäter auf der Wache verlangen mittlerweile, dass nicht ich ihre Verhöre leiten soll. Kannst du das glauben? Ich will nicht sagen, dass ich je mit einem von ihnen gut Freund war. Trotzdem war ich immer sehr respektvoll und habe ihnen gewaltfrei ihre Geständnisse entlocken können. Dafür war ich nahezu berüchtigt. Und jetzt haben sie Angst vor mir, vor allem, nachdem jemand kurz nach einem Verhör gestorben ist. Ich weiß nicht, warum ich manchmal plötzlich so aggressiv werde. Ich kann das nicht kontrollieren. Und Summer, ich weiß nicht was ich noch machen soll. Ich werde immer breiter, dabei esse ich kaum noch und wenn meistens Salat. Das Essen heute war köstlich, doch ich konnte kaum essen, aus Angst, wieder zuzunehmen. Ich musste mir schon eine neue Dienstuniforum ausstellen lassen. Eine Nummer größer, kannst du dir vorstellen, wie sehr ich mich geschämt habe? Summer, ich ...." Summer unterbrach den nicht enden wollenden Redefluss ihrer Freundin. Tatsächlich hatte sie eine Vermutung gehabt, was ihre Freundin mit ihr besprechen wollte. Mit dem, was nun gekommen war hatte sie jedoch nicht gerechnet. Also konfrontierte sie ihre beste Freundin ihrerseits mit dem, was sie schon einige Zeit vermutete und worin sie sich nach dem Gespräch bestätigt fühlte:" Afeni, kann es sein, dass du schwanger bist?"
(( Ich bin mittlerweile auf Seite 100 des Lesens angekommen. Ich hatte ja mal gesagt, dass ich gerne alles lesen möchte um die Entwicklung des ganzen Projektes zu verfolgen. Das Vorhaben habe ich nun allerdings etwas abgewandelt und bin auf querlesen umgestiegen. Das nimmt mir trotzdem nicht die Freude an euren Geschichten und das mitfiebern macht großen Spaß ))
Zum Projekt:
Ich habe meinen Ursprungspost bearbeitet (Vorstellung G1)
Passenderweise hatten beide am Folgetag frei, denn die Aussprache nahm ein paar Stunden in Anspruch. Es war wie eine Therapiesitzung für Afeni. Sie erklärte Mários wie sie sich fühlte und es brach einiges aus ihr raus, was wohl schon lange sehr tief saß. Letztendlich fehlten ihr schlicht und ergreifen ihre Wurzeln. Sie wusste nicht wer ihre Eltern geschweige denn Vorfahren waren, wo sie herkamen und wie es zur Geburt von Afeni kam. War sie geplant, erwünscht oder sogar ersehnt gewesen? Dieses ungeklärten Fragen hatten ihr unbewusst eine tiefe Verunsicherung zugefügt, die sich erst in dieser Situation Bahn brach. Mários brachte unheimlich viel Verständnis und Mitgefühl für seine Ehfrau auf. Ein wenig teilten sie das gleiche Schicksal (kein Kontakt zur Familie), doch Mários wusste immerhin, wer er war und wo er her kam. Er war ein Wunschkind gewesen und entfernte sich lediglich aufgrund seiner Persönlichkeit von seiner Familie. Er musste sich ihrem Einfluss entsagen und das ging nur, wenn er sich vollständig abwendete. Es liefen bei beiden Eheleuten viele Tränen und schlussendlich konnten beide den jeweils anderen Part nachvollziehen. Die Ehe und beide Leute waren noch jung. So einigten sie sich, es ruhig und behutsam angehen zu lassen. Es war viel Zeit, es musste nicht gleich ein Kind geboren werden. So konnte Afeni sich weiter mit sich selbst auseinander setzen und überlegen, ob nicht doch ein Kind in ihr Leben passte. Mários nahm sich seinerseits zurück und konnte nur hoffen, dass Afeni den Wunsch entwickelte ein Kind zu bekommen. Die Versöhnung war dann sehr aufregend für beide ...
Afeni legte sich anschließend schlafen. Mários dagegen war noch zu erregt, um an Schlaf zu denken. Erregt sowohl von dem Gespräch und dem tiefen Einblick in Afeni's Seele als auch von der intensiven Versöhnung ...
Bei Afeni scheiterten dagegen alle Versuche in den Schlaf zu sinken. Mit einem Mal kam in ihr ein flaues Gefühl hoch und in ihrem Mund vermehrte sich der Speichel. Sie nahm diese Warnzeichen sofort wahr und rannte auf die Toilette. Gerade noch rechtzeitig, als sie schon erbrach.
Konnte denn die eingefrorene Hochzeitstorte schlecht gewesen sein? Afeni hatte keine andere Idee im Hinterkopf. Sie erbrach, bis sie völlig leer war. Ihr Ehemann schien davon nichts mitbekommen zu haben. Afeni nahm noch eine erfrischende Dusche bevor sie sich zurück ins Bett legte. Diesmal dauerte es nicht lange, bis sie in einen tiefen Schlaf entglitt.
Am nächsten Morgen hatte Afeni schon nahezu vergessen, dass sie krank zu werden schien. Frisch geschniegelt und gestriegelt platzte Afeni in das gemeinsame Büro, wo Mários sich bereits befand. Wo Mários geschlafen hatte und ob überhaupt wusste Afeni nicht. Ihr Ehemann war aufgrund ihrer Dienstuniform irritiert. Hatte man sie wohl zum Dienst gerufen? "Nein, Liebling", klärte Afeni ihn auf, "Allerdings sind mir 2,3 Dinge eingefallen, die ich gestern zu erledigen vergessen hatte. Das wollte ich eben erledigen. Ich schätze, dass ich in 1 Stunde wieder zurück bin." Mários hätte es besser wissen müssen. Frei hieß bei Afeni in der Regel, dass sie nur einen halben statt einem ganzen Tag arbeitete. Wenn sie nicht auf Verbrecherjagd sein konnte war sie eigentlich nicht glücklich. Zuvor jedoch wollte Mários' den gestrigen Abend wiederholen und setzte alle Verführungskünste ein.
Kurze Zeit später auf der Arbeit:
Afeni erledigte was zu erledigen war, mit 1 Stunde war es allerdings nicht getan und im Anschluss verbrachte sie noch geraume Zeit auf dem Laufband. Sie hatte in den letzten Tagen ein wenig zugenommen. Aufgrund ihrer sehr schlanken Figur machten wenige Gramm schon einen deutlichen Unterschied. Ähnlich wie Mários' hatte sie einen Hang zur Fitness und es nagte an ihrem Stolz, dass ihre Uniform anfing zu kneifen. Natürlich hatten sie sich zum Einzug zwei Fitnessgeräte gegönnt, die beide gleichermaßen intensiv nutzten. Allerdings konnte sie so auch zuhause noch einen Durchgang machen, ohne Mários' erklären zu müssen, warum sie heute zweimal intensiv Sport machte. Irgendwie wollte sie ihm keine Erklärung dafür geben müssen.
Zuhause angekommen ging ihr Plan direkt auf, denn Mários' war gerade dabei, seine Fitnesseinheit zu absolvieren. So ganz frei nahm er sich an diesem Tag also auch nicht.
Afeni fackelte nicht lange und schwang sich direkt auf die Streckbank. Das passte gut, denn auf der Wache hatte sie auf dem Laufband bereits alles gegeben. So konnte sie sich nun noch voll und ganz ihren Muskeln widmen. Sie hatte sich auf der Arbeit nicht geduscht, als ob sie geahnt hätte, dass sie direkt zuhause weiter machen könnte. Im Anschluss an die zweite Runde Sport war sie dann natürlich sehr verschwitzt und nahm ein langes und intensives Bad. Also sie sich Unterwäsche angezogen hatte kam sie nicht umhin, ihren mittlerweile sehr gestählten Körper im Spiegel zu betrachten. Außenstehende hätten sie ohne Frage als sehr durchtrainiert und muskulös bezeichnet und an ihrem Körper keinen Gramm Fett sehen können. Afeni's kritischen Blick entging jedoch nicht diese ganz dezente Wölbung, die sicher eine Konsequenz der Schlemmereien war, die ihr in den letzten Wochen zugute kamen.
Die Nacht verging mit sehr wenig Schlaf und schon früh am Morgen wurde das frisch gebackene Ehepaar von sanftem Vogelgezwitscher geweckt. Auf dem Campingplatz fing das Leben nun an. Von dort drangen jedoch nur gedämpft die Geräusche der beginnenden Geschäftigkeit zu ihnen. Zuletzt hatten die zwei immer gezeltet, da es laut Mários' zum richtigen campen dazu gehörte. Für ihre Flitterwochen wollten es beide dann doch ein bisschen komfortabler und auch privater und so haben sie sich eine kleine Hütte gemietet, die sehr günstig war, aufgrund der Nebensaison. An Ausschlafen war trotzdem nicht zu denken. Beide waren von Grund auf Frühaufsteher und vor allem bei Mários' war an diesem Morgen eine leichte Nervosität zu spüren. Afeni dachte sich dabei nicht viel, immerhin war es auch für sie ungewohnt, nun eine Ehefrau zu sein. Und tatsächlich ging es auch sehr schnell. Noch vor einem Jahr hatte sie nicht im entferntesten an heiraten oder ein Eigenheim gedacht. Und nun hatte sie genau das und das auch noch mit einem Mann, in den sie vermeintlich unglücklich verliebt war. Seit der Kehrtwende waren nur wenige Monate vergangen. Ihr Haus war immer noch an manchen Stellen kahl, da das Ehepaar lieber vorerst an Dekorationen und anderem Schnickschnack sparte, bis wieder mehr Geld in die Kasse kam. Afeni und Mários' machten sich fertig und anschließend auf den Weg zum Campingplatz. Es hatte schon jemand Frühstückswürstchen aufgetischt, die sich die zwei nun über dem Feuer erwärmten. Es war schon recht still geworden, die meisten Urlauber haben bereits ihre Tagesausflüge begonnen.
"Ich bin so aufgeregt, meinst du, dass es schon geklappt hat? Das wäre wunderbar, oder? Ansonsten warten wir natürlich ganz geduldig und haben in der Zeit ganz viel Spaß miteinander. Ich bin so froh, dass wir nun zusammen und sogar verheiratet sind und dann sind wir vielleicht schon in einem Jahr eine richtige kleine Familie. Wir ...", Afeni hatte sich Mários' Monolog geduldig angehört. Doch nun unterbrach sie ihn völlig verwirrt: "Mários', ich freue mich auch über die Fügung unseres Schicksals. Doch über was, um Himmels willen, redest du gerade? Ich kann dir überhaupt nicht folgen." Mários' platzte raus: " Na, über ein Baby natürlich, über was denn sonst?" Mários' lachte amüsiert und merkte erst gar nicht, wie die Gesichtszüge seiner Frau versteinerten. Als sie in das Lachen nicht einstieg wurde er wieder ruhig und fragte, was mit Afeni los wäre. Ihre Antwort riss ihm den Boden unter den Füßen weg. "Ich will keine Kinder!" Nun waren es Mários' Gesichtszüge, die unwillkürlich entglitten. Plötzlich tat sich zwischen den Eheleuten eine Schlucht auf. Niemand sagte ein Wort. Nach ein paar Minuten erhob sich Mários' mit den Worten "Ich will Kinder. Schon immer wollte ich ein Vater sein.", und entfernte sich mit leisen Schritten.
Die Flitterwochen waren ab dem Zeitpunkt sozusagen beendet, der erste Ehestreit war losgebrochen. Wobei die Beschreibung "Streit" untertrieben war. Es herrschte nahezu eisige Kälte zwischen den jungen Menschen. Gesprochen wurde nur das nötigste, jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Beide schalten sich selbst, so naiv gewesen sein. Natürlich war der klassische Weg Verlieben, verloben, heiraten, Kinder bekommen. Für Mários' war das auch selbstverständlich. Er war schockiert, dass die Frau seines Lebens ein Leben ohne Kinder führen wollte. Und sie beide nun in diesem verrückten Schlamassel steckten. Doch wie geht es nun weiter? Die Flitterwochen waren vorbei, doch den Streit nahmen sie mit. Wie verbissen gingen beide ihren Verbindlichkeiten nach. Arbeiten, die Fähigkeiten trainieren und dazwischen essen sowie schlafen. Das Zusammenleben war eher nebenher.
Beiden war klar, dass sie dieses Missverständnis aus der Welt schaffen mussten. Denn klar war, dass sie einander liebten, egal was der andere für Zukunftspläne hatte. Afeni holte sich, wie meisten, einen Rat bei ihren Freundinnen. Mários' machte solche Sachen eher mit sich aus.
Es vergingen noch ein paar wenige Tage, an denen es Afeni wirklich schlecht ging. Sie war auf der Arbeit etwas kürzer getreten und ließ andere zu den Verbrechern, während sie mehr Schreibtischarbeit absolvierte. Sie war unglücklich, Mários' war unglücklich und sie beide immerhin verheiratet. Also fasste sich Afeni ein Herz und bat eines Abends um eine Unterredung, sodass jeder seine Gefühlswelt erklären konnte. Dabei genossen beide passenderweise noch die Hochzeitstorte, deren Reste eingefroren wurden.
Ich wünsche euch schonmal ein schönes Wochenende :-) _________________________________________________________
Die gemeinsame Zeit im richtigen gemeinsamen Zuhause war wunderschön für das baldige Ehepaar. Der Alltag kehrte ein und Afeni startete mit ihrer Karriere nun so richtig durch. Sie erarbeitete sich mit ihrer Art einen hohen Respekt sowohl bei Kollegen als auch bei den Sträflingen. Sie kannte bei Verhören kein Pardon. Instinktiv wusste sie, wo was herauszufinden war und bei wem sie ihre Zeit für Nichtigkeiten verschwendete. Daneben lag sie so gut wie nie und das imponierte den anderen Polizisten.
Mário´s berufliche Zukunft dagegen sah eher mau aus. Die meisten Sportvereine hatten keinen Bedarf, andere boten Hilfsjobs an ohne Aufstiegschancen oder rosige Zukunftsperspektive. Bei einer lokalen Sportagentur kam er dann schließlich unter. Seine Arbeit (Wasserträger) war nahezu erniedrigend und der Lohn (16§/Stunde) wirklich unterirdisch. Doch es gab die Möglichkeit sich hochzuarbeiten. Und allein diese Möglichkeiten ließen Mário´s hoffen. Die Arbeitszeit war anfangs gering, sodass er sich um den Haushalt kümmern konnte und Afeni sich voll und ganz auf ihren Beruf konzentrieren konnte.
Anders, als ursprünglich befürchtet, mache es Mário´s überhaupt nichts aus, dass die Frau im Haus mehr Geld verdiente, nahezu den Hauptanteil. Er merkte, dass er sich wohl zu Hause fühlte und sich sogar sehr gerne um den Haushalt und auch um Afeni`s Wohlergehen kümmerte. Zusätzlich nahm er die Hochzeitsplanung in die Hand. Viel Geld für ein großes Fest war nicht vorhanden, Mário´s wollte allerdings das Beste machen, aus dem was sie hatten. So bekam Afeni tatsächlich nur wenig mit, wenn Mário`s hin und wieder ihre Zustimmung einholte. Eines Samstags war es dann soweit und der große Tag war gekommen. Mário`s und Afeni gaben sich das Ja-Wort. Es gab zuvor eine kleine Unstimmigkeit bezüglich des Ehenamens. Beide hatten einerseits keine aktive Bindung zur Familie und auch kein Interesse der Kontaktaufnahme. Jedoch hatten ebenso beide eine innerliche Verbundenheit mit den Wurzeln, die sich im jeweiligen Nachnamen spiegelten. Und diese Wurzeln wollten beide gerne mit in die Zukunft nehmen. So kamen sie überein, dass sie keinen gemeinsamen Familiennamen tragen würden und jeder den Seinen behielt.
(( Bitte entschuldigt die grüne Wolke. Afeni fing plötzlich während der Trauung an zu stinken. Aber wie heißt es in dem Lied? "Nimm mich jetzt auch wenn ich stinke .... " ;-) ))
Zu Gast waren lediglich ein paar Freunde eingeladen und Summer war die gemeinsame Trauzeugin. Im Anschluss verbrachten beide ein paar Tage auf dem Campingplatz. Es war nicht das nötige Geld da für einen luxuriösen Auslandsaufenthalt und tatsächlich verbanden beide eine sehr positive Geschichte mit diesem Ort. Dort wurde ein Stein ins Rollen gebracht und ein Happy End vollführt. Es war also keineswegs ein Not-Urlaub zum flittern sondern eine Herzensangelegenheit. Da war sich das nun Ehepaar einig.
Sie erkundeten die Wälder, gingen fischen, spazieren und saßen alleine oder in Gesellschaft am Grill und führten lustige Gespräche. Im Urlaub zeigte sich allerdings auch eine weitere Sache, die Afeni und Mário´s in ihrer kurzen Beziehung nicht besprochen hatten. Jeder hatte für sich eine Entscheidung getroffen, davon ausgehend, der andere sähe es auch so ...
Rüchblicklink (Familie Sirenegesang und Familie Vatore/Croft -> Schwarzwaldhaus): https://forums.thesims.com/de_DE/discussion/comment/12658015#Comment_12658015 Rückblicklink (Bachelor Paar Shakira und Oliver Rosen): https://forums.thesims.com/de_DE/discussion/comment/12658015#Comment_12658015 Rückblicklink (Familie Lustig / Hauksdóttir und Familie Schlauberger): https://forums.thesims.com/de_DE/discussion/comment/12657977/#Comment_12657977 Festival-Besuch mit den Strandläufern: https://forums.thesims.com/de_DE/discussion/comment/12658081/#Comment_12658081 und immer im Hinterkopf behalten: Wer sind diese Sims? ;) https://forums.thesims.com/de_DE/discussion/comment/12603865/#Comment_12603865
Ihr wollt wissen welche GPG-Sims aktuell in meiner Welt sind? Dann schaut doch einfach mal hier: https://docs.google.com/document/d/14Zy9mkBs-jH0P7tb_or2-9OcCJJ79txPQmze9j2XDUg/edit?usp=sharing
Das nächste Strandläufertreffen fand dann nach dem Festival in Sulani statt.
Das es regnete konnten die Jugendlichen nicht abhalten sich endlich wieder zu sehen. Denn seit dem Festival sind inzwischen schon wieder Wochen vergangen. Das gerade Ferienzeit ist bemerkte man auch noch daran das auch die Kleinen den Strand belagerten.
Die Kinder von der Schwimmpriaten-Gruppe waren auch noch spät abends am Strand unterwegs. Sicherlich durften diese das nur weil irgendwo die Eltern in der Nähe verweilten. Die saßen sicherlich bei einem gemütlichen Drink in der Strandbar und waren glücklich darüber dass ihre Kid´s sich selbst so gut beschäftigen konnten. Heute bestand redebedarf zwischen den Jugendlichen. Die Planung für die nächsten gemeinsamen Unternehmen wurde besprochen.
Plejade wollte unbedingt eine große Strandparty im Sommer planen. Die Schlauberger Geschwister und Rosa wollten unbedingt einen Discobesuch. Die Jungs stimmten für einen gemeinsamen Ausflug in ein Fitnesscenter. Eine Strandwanderung mit Säuberung war auch geplant. Einige riefen das man das Tauchen und gemeinsame Schwimmen auch nicht vergessen dürfte. Es sprudelten nur so die Ideen. Es würde ein tolles Jahr wieder werden…mit vielen Aktivitäten. Alle waren anwesend an diesem Abend und sie stimmten gemeinsam ab in welchen Ferien sie was Unternehmen würden.
Irgendwann lösten sich die Gruppe auf. Nur Plejade und Ramona gingen zurück zum Großen Festplatz wo noch das große Feuer brannte.
Sie setzten sich einfach mit dazu und es störte sie wenig das sie die einzigen Jugendlichen noch waren die sich auf diesem Platz hier aufhielten. Die Stimmung auf dem Fest war großartig und sie bestaunten die Feuerspiele.
Papa Sierengesang missfiel dies sehr das ausgerechnet seine jüngste Tochter noch um diese Uhrzeit unterwegs ist .
„Mensch Pa,…ich bin kein kleines Kind mehr!“ konterte Plejade angenervt. Doch Pontos sah das ganz anders und er duldete keinen Widerspruch. Wie peinlich ist denn das? Vom eigenen Vater wie ein kleines Kind in der Öffentlichkeit gemaßregelt zu werden? Plejade war sauer.
Romana hielt sich lieber etwas abseits…nicht das Pontos sie auch noch zurechtweisen würde. Die Mädchen verließen dann den Festplatz und gingen gemeinsam zu den Schlaubergers.
Doch was war hier los? Da hatten sich die auswärtigen Gruppenmitglieder wohl doch nicht in ihre Ferienquartiere zurück gezogen. Es war eher eine Verlagerung in einen trockenen Raum, genauer gesagt, sie gingen zusammen zu den Schlaubergers.
Plejade staunte nicht schlecht als sie Eva Lustig tanzen sah. Es waren zwar nicht mehr alle da aber Eva, Rohan haben sich für diese Nacht bei den Schlauberges auf dem Matratzenlager einquartiert.
Plejade beschloß auch hier zu bleiben, denn so peinlich wie ihr Vater sie vor all den Leuten bloß gestellt hatte, - das ging ja gar nicht. Sollte er sich ruhig um sie Sorgen, wenn er nach Hause kam. Aber wahrscheinlich würder er ihre Abwesenheit gar nicht bemerken, da er denkt sie sei seinen Anweisungen gefolgt. Denn so klein ist sie nun wirklich nicht mehr das er sich vergewissern wird ob sie in ihrem Bett liegt. Und am nächsten morgen kann sie dann einfach unbemerkt auf die Insel schwimmen…. Falls Pa schon wach sein sollte… hat sie einfach schon ein Frühmorgenschwimmen eingelegt. Diese Gedanken gingen Plejade alle so durch ihren Kopf als sie so da saß.
Vanessa Schlauberger schnappte sich am nächsten morgen Caspar bevor dieser durch sein bellen die schlafende Jugend aufweckt. Denn unausgeschlafene Jugendliche sind schlimmer als kleine Kinder. Sie nörgeln und motzen, sind unausgeglichen und am liebste möchte man sie auf den Mond schießen. Und genau das wollte sich Vanessa nicht antun. Und so ein erfrischender Morgenspaziergang hat ja auch was.
Nachmittags rief Plejade erneut die Gruppenmitglieder zusammen. Doch was war das? Warum erschien Dominico Vatore´s Mutter? Und warum kam Dominico nicht selbst?
Simone Croft erklärte den jungen Leuten, ihr Sohn hätte sie angerufen und sie geschickt. Sie solle ihn entschuldigen, da es ihm nicht möglich ist bei hellem Sonnenschein auf einem Gruppentreffen zu erscheinen. Wenn sie ihn weiterhin mit dabei haben möchten sollten auch Gruppentreffen ab der Abenddämmerung stattfinden.
Plejade nickte, denn eigentlich hätte sie es wissen müssen. Doch sie hatte es einfach vergessen, da es für sie selbst nicht wichtig ist drauf zu achten. Sie versprach Simone, das sie zukünftig auch Gruppentreffen planen würde wo Dominico mit dabei sein könnte. Aber sie möchte auch nicht alle Gruppentreffen in der Nacht abhalten weil sonst vielleicht die anderen Jugendlichen auch noch Schwierigkeiten mit ihren Eltern bekommen könnten. Dabei dachte sie wieder an die Auseinandersetzung mit ihrem Pa auf dem Fest. Und sie war sich ganz sicher, wenn sich die Erwachsenen zusammen tun wäre das, das aus für diese tolle Gruppe. Darum möchte sie so wenig wie möglich die Aufmerksamkeit der Erwachsenen auf sie ziehen.
Vanessa hatte abends ein anderes Erlebnis. Da kam eine Dame mit sehr heller Hautfarbe ziemlich sicher auf ihre Haustüre zu. Gewiss war es eine Touristin, denn Vanessa war diese Frau unbekannt.
Vanessa kam selbst von ihren Nachbarn zurück und beschleunigte nun ihre Schritte.
An der Haustüre holte sie die Dame endlich ein. „Hallo! Ich wohne hier! Kann ich ihnen irgendwie helfen?“
Die Dame erklärte Vanessa dass sie tatsächlich hier nur zu Urlaub sei. Sie wohne nicht weit entfernt in dem Ferienhaus. Vanessa bat sie darauf hin herein (mal wieder typische sulanesische Gastfreundschaft). Sie sprachen eine lange Zeit miteinander um später mit einem Mondscheinschwimmen hinter dem Haus diesen unerwarteten Besuch abzurunden.
Man kann sagen was man will, aber die Sulaner sind eben ein gastfreundliches Völkchen. Viktor und Vanessa haben sich als Zugezogene da schon inzwischen sehr angepasst.
Domenica, Marco Antonio und Ramona überlegen seit dem letzten Gruppentreffen wie sie Dominico Vatore wieder mehr in die Gruppenaktivtäten mit einbeziehen könnten. „Er ist halt dazu auch noch so ein echter Streber!“ bemerkte Ramona. „Beständig blättert er in irgendwelchen Büchern.“ „Das mag ja sein. Aber er ist auch Plejade´s Tagesbruder. Ich finde es sehr schade das er sich in letzter Zeit so sehr zurück zieht, “ antwortete Domenica etwas betrübt. „Ich mochte ihn mit seiner ruhigen Art.“ Ramona rollt vielsagend ihre Augen und grinst ihre Schwester an. „Neee, nicht so wie du jetzt denkst!“ reagierte Domeinca auf diese Reaktion. „Ich bin zwar der jüngste in der Gruppe und hatte deshalb noch nie so viel Kontakt mit Dominico. Aber ich fände es schon klasse wenn er wieder öfters mit dabei wäre, “ bemerkte nun auch Marco Antonio. „Ihr wisst schon…männliche Verstärkung!“ Bei seinem letzten Satz grinste er breit. Die beiden Mädels knufften zeitgleich ihren Bruder. Und so beratschlagten die dreie noch eine ganze Weile wie man den Dominico wieder mehr mit einbeziehen könnte. Und da waren sie bestimmt nicht die ein zigsten aus der Gruppe die sich darüber den Kopf zerbrachen.
Poseidon soll sich nicht zieren - mit Gieremund macht er bestimmt einen tollen Fang. Und umgekehrt sie ja auch. Lustig, dass Gieremund meistens schläft, wenn er zu Besuch kommt. ;) Aber Patchy scheint ja auch eine gute Gesellschaft zu sein. Oh, er sehnt sich auch nach "kleinen Kürbisköpfen"!! :D